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Smart Home - wann kommen endlich dynamische Stromtarife?

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Smart Home - wann kommen endlich dynamische Stromtarife?

19.02.15  10:36 | Artikel: 962404 | News-Artikel (Red)

Smart Home - wann kommen endlich dynamische Stromtarife?Das Smart Home wird in den Medien bereits hochgelobt. Doch ist dies überhaupt machbar, so wie sich die Stromanbieter hier verhalten. Denn diese machen alles, nur nicht diese Idee unterstützen.

So müssen auch Sie weiterhin Ihre Haushaltsgeräte selbst zu den günstigsten Stromzeiten, bei denen es sich um spezielle Nachttarife handelt, anstellen, daran wird sich wohl auch in der nächsten Zukunft nichts ändern.

Gesetzliche Sturheit - Stromanbieter dürfen ihre Stromtarife nicht auf das Smart Home einstellen

Die Idee des Smart Home, bei dem Sie von Außen über ein Smartphone, ein Tablet oder den Büro-Computer Ihren Haushalt steuern können, ist bereits auch in unseren Landen angelangt. Doch es kann nicht richtig ausgelebt werden.

Natürlich können Sie über Ihr Smartphone das Licht in der Wohnung ein und ausschalten, die voreingestellte Waschmaschine bedienen oder die Rollos rauf- und runterrollen lassen. Doch das ist nur ein Teil der Idee des Smart Home, denn hierfür wurde noch viel mehr entwickelt, an dem sich die Stromanbieter beteiligen und Ihre Stromtarife anpassen müssten. Doch dies geht schon rein gesetzlich nicht.

Denn laut § 12 der StromNVZ sind flexibel Stromtarife nicht erlaubt und lediglich Nachtstromtarife wurden in verschiedenen Gemeinden und Städten eingeführt. Denn das Smart Home soll die Haushalte auch dahingehend unterstützen, dass die Haushaltsgeräte sich von selbst einschalten, wenn der Stromtarif gesunken ist. Hierfür müssten die Stromanbieter Meldungen an die angeschlossenen Haushalte senden und die Haushaltsgeräte, wie Wasch- oder Spülmaschine würden sich ganz von allein in Gang setzen. Doch das ist aufgrund der bestehenden Gesetzeslage bislang noch nicht möglich und wird in der nächsten Zukunft auch noch nicht möglich werden.

Im Eigenheim auf Solarenergie und Smart Home setzen

Gerade wenn Sie sich mit Fotovoltaik beschäftigen und sich diese auch für Ihr Eigenheim vorstellen könnten, dann wäre die Möglichkeit gegeben, ein Smart Home im Ganzen zu nutzen und nicht nur in einigen Teilen, wie dies der Fall ist, wenn Sie weiter ans örtliche Stromnetz angeschlossen bleiben. So bleibt zur Zeit die Solarenergie auf dem eigenen Hausdach die einzige Möglichkeit, das intelligente Haus und die Haushaltsgeräte sinnvoll und sparsam zu nutzen.

Wenn mehr Hausbesitzer diese subventionierte Möglichkeit nutzen würden, würden auch die Stromanbieter umdenken und gegen das bestehende Gesetz vorgehen, da Ihnen durch Solarenergie im Eigenheim die Kunden abhanden kommen. Denn auf diese Weise sind Sie nicht mehr an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und beziehen auch keinen Strom mehr von den örtlichen Anbietern. Das Gegenteil ist hier der Fall, denn nicht der ganze Strom, den Sie selbst produzieren, benötigen Sie auch und können diesen somit den Anbietern an Ihrem Wohnort zur Verfügung stellen.

Stromanbieter unter Druck setzen

Dynamische-Stromtarife-AppellZwar machen die Stromanbieter die Gesetze nicht, doch wenn sie von den Konsumenten, also auch Ihnen, unter Druck gesetzt würden, dann könnten sie sich dafür einsetzen, dass die Gesetze über die variablen Stromtarife endlich geändert werden. Denn die Technologie des Smart Home sollte nicht davon gehemmt werden, dass das Gesetz sowie die Stromanbieter sich dagegen sperren, die Stromtarife für jedermann und auch nicht nur über die Nacht variabel zu gestalten.

Natürlich könnten die Stromanbieter eventuell erhebliche Einbußen erleiden, wenn die Stromtarife variabel gestaltet werden und Haushaltsgeräte sich von selbst, wie dies beim Smart Home der Fall ist, nur noch zu den niedrigen Preis-Zeit-Fenstern einschalten. Doch das sollte eigentlich nicht das Thema sein, sondern die technologische Entwicklung, die unaufhaltsam vorangeht.



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Autor: smarthomewelt.de

www.smarthomewelt.de

Smarthomewelt.de hat sich ganz der Welt des Smart Home verschrieben. Unsere Beiträge umfassen aktuelle Nachrichten, Vorstellung von Smart Home Geräten und Systeme, Wissensvermittlung, vernetzte Haushaltsgeräte, und vieles mehr.
Betrieben wird die Seite von 4 privaten Autoren aus Ostwestfalen.



2 Kommentar(e) zum Artikel.
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Christoph Germer Donnerstag, 19. Februar 2015 um 11:30

Es sei dahingestellt, ob irgendjemand tatsächlich möchte, dass seine Waschmaschine sich nach Preislage an der Strombörse einschaltet. § 12 StromNZV lässt aber variable Tarife zu. Das ergibt sich daraus, dass neben der Abrechnung nach SLP auch die Zählerstandsgangmessung möglich ist. Damit soll - so die Idee - eine Art "RLM-light" eingeführt werden. Tatsächlich interessiert sich niemand dafür, weil in allen Wertschöpfungsstufen Kunden < 100.000 kWh/Jahr nach SLP abgewickelt werden und es daher völlig egal ist, zu welchem Zeitpunkt wieviel Strom entnommen wird.

Ralf Hohmeier Donnerstag, 19. Februar 2015 um 11:56

Schöner Artikel mit Anregung.
In allen Bereichen muss die Politik mehr auf die Bürger hören. Das Smart Home sehe ich auch als eine Möglichkeit des "Energie sparen".
Wenn die Preise für Energie und Wasser wieder steigen werden wird in diesem Bereich noch viel passieren.

Einen Gruß aus dem Norden,
Ralf Hohmeier


Themenbereiche:

Energiepolitik | Statistik | Kommentar

Schlagworte:

Smart Home (6) | dynamische Stromtarife | Stromanbieter (10) | StromNVZ | Haushaltsgeräte (3) | Solarenergie (44)




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