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Horrorlehrer von Vorgestern senden Rauchzeichen

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Horrorlehrer von Vorgestern senden Rauchzeichen

13.08.16  10:00 | Artikel: 970079 | News-Artikel (Red)

Horrorlehrer von Vorgestern senden RauchzeichenDer Spiegel, mittlerweile für mich die BILD Zeitung als Zeitschrift lässt einen Lehrer über die bösen Smartphones herziehen und den Untergang der Bildung herbeisalbadern.

Ein typisches Phänomen des Technophobdeutschen, der am liebsten noch mit der Dampflok ins Büro fahren würde, wo er dann 10 Stunden arbeiten muss, an einer Schreibmaschine. Wie, nein? Keine Dampflok?

Hallo, aufwachen bitte, solche Lehrer, die einer Vergangenheit nachtrauern, die es in der erinnerten Schönheit nie gab, solche Lehrer schaden meinem Kind. Denn sie bereiten nicht auf die Gegenwart vor, sondern auf eine Vergangenheit, die nicht mehr wieder kommt.

Sie versäumen es, einen intelligenten Umgang mit neuen Medien zu lehren, zu denen eben auch das Smartphone gehört. Meine Kinder haben Smartphones und Computer, weil ich mir der Verantwortung bewußt bin, eben nicht wegzuschließen sondern aufzuklären.

Gerade heute, in einer Gesellschaft, die immer digitaler wird, und das vor allem, weil es das berufliche Umfeld, die Unternehmen so wollen halte ich es für fatal, eben diese Themen auszublenden. Wobei, auch meine Lehrer waren zum Teil ewig gestrig. Das nötige Wissen für das echte Leben hab ich mir damals jenseits der verbohrten Schule geholt. Und das ist, oh Schreck schon über 30 Jahre her. Und ein Großteil diesen Wissens war schon damals Computerwissen. Immerhin bin ich auf der Straße gelandet. Ne, Moment. Ich hab studiert und bin Informatiker und Autor geworden.

Gestern noch habe ich "Club der toten Dichter" gesehen. Die dortigen Lehrer, mit Ausnahme von Mr. Keating alias Robin Williams verkörpern genau das, was wir immer wiedergekäut kriegen. Und was dann noch von"Wissenschaftlern" wie Dr. Spitzer mit teils falschen, teils halbwahren Aussagen bekräftigt wird, und mit gefilterten Studien untermauert.

Solche Gegner verdummen uns. Nicht die Smartphones.




Autor: Uwe Hauck: Living the Future

www.livingthefuture.de

Uwe Hauck arbeitet als Senior Software Engineer bei einem großen Finanzdienstleister und berät nebenberuflich KMUs zu Arbeitsplatz der Zukunft, Mobile Computing und Social Media und verbloggt seine Erkenntnisse unter www.livingthefuture.de



1 Kommentar(e) zum Artikel.
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stephan klose Samstag, 13. August 2016 um 16:12

Danke für diesen Artikel. Obwohl meine Schulzeit noch länger her ist, gebe ich dem Autor recht: Schule soll das Leben widerspiegeln (aufs Leben vorbereiten klingt komisch, da es ja bereits stattfindet - sogar für Schüler) wie es ist, muss es integrieren, wie es ist. Von den Lehrern wird heute viel mehr Flexibilität erwartet als früher, die Welt mit ihren Innovationen dreht sich erheblich schneller. Flexibilität darf gerne auch als Indikator für eine gewissen Intelligenz gesehen werden.


Themenbereiche:

Gesellschaft | Technik

Schlagworte:

Technik (47) | Gesellschaft (21) | Lehrer (2) | Smartphones (28) | Computer (23)




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