Musterbeispiel: Verbindung ERP zu Web bei der Zepf Medical Instruments GmbH

26.07.11  07:00 | Artikel: 953201 | Proteus Direkt

Musterbeispiel: Verbindung ERP zu Web bei der Zepf Medical Instruments GmbHVor ein paar Wochen ging die neue Internetpräsenz der Zepf Medical Instruments GmbH aus Seitingen-Oberflacht online.
Pressemitteilung Zepf Medical Instruments GmbH

Der Echt-Betrieb verläuft reibungslos und alle Beteiligten sind zufrieden. Wir möchten Ihnen heute einen kleinen Einblick in die Technik hinter den Kulissen geben.

Der Hersteller von chirurgischen Instrumenten vertreibt seine Produkte weltweit, weshalb der neue Internetauftritt in den fünf wichtigsten Handelssprachen verfügbar ist. Kunden erwarten heute allerdings mehr, als eine reine Portfoliodarstellung. Deshalb wurde die Anbindung des branchenüblichen ERP-Systems MAJESTY der Spaichingen UB-Software GmbH an die Internetdatenbasis realisiert.

Mittels eines auf dem internen Server laufenden Dienstes werden im 5-Minuten-Zyklus sämtliche Lagerbestände des Unternehmens überwacht und im Falle einer Änderung umgehend an den Datenbankserver der Website übermittelt. Das Gleiche passiert bei Änderung der internen Datenbasis der über 12.000 Artikel. Wird eine Bezeichnung geändert oder ein neuer Artikel angelegt, ist dieser in wenigen Minuten online verfügbar. Die Abfrage für die Kunden erstreckt sich hier über alle Sprachen und umfasst knapp 100.000 Begriffe. Alle Artikel sind dabei mit einer anzeigbaren Katalogseite verknüpft

Eines der Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens ist die Umfangreiche Referenzdatenbank, die ebenso wie die Artikeldaten und Lagerbestände zyklisch im Netz aktualisiert wird. Die Referenzsuche ermöglicht es Kunden nach einer beliebigen Artikelnummer eines Fremdherstellers zu suchen. Die Ergebnismenge liefert dann die entsprechenden eigenen - meist identischen - Artikel zurück.

Der Aufbau dieser Datenbank ist - zu recht - der ganze Stolz des Unternehmens.
Kein Mitbewerber bietet eine vergleichbare Suchmöglichkeit online an. Insofern ist die Aktualisierung dieses Datenbestandes zur Online-Abfrage für das Unternehmen Pflicht. Hier werden durch den Updatedienst bis zu 250.000 Datensätze pro Zyklus an den Datenbankserver übermittelt.

Durch entsprechend intelligentes Datenmanagement läuft der Betrieb der laufenden Kundenaktionen auf der Website unbemerkt weiter.

Nach Aussage des Geschäftsführers Jochen Zepf gab es bereits in den ersten Tagen reichlich positive Resonanz. Die Statistikdaten des Servers zeigen auch die hohe Recherchedichte auf den aktuellen Datenbanken.

Dieses Beispiel zeigt, dass aktuelle Daten zu Produkten und Verfügbarkeiten auf einer Internetseite nahezu Pflicht sind und keinerlei große Herausforderungen darstellen. Nur durch automatisierte Systeme können Datenbestände, die einer hohen Fluktuation unterliegen, im Internet aktuell gehalten werden. Die Zeiten von manuellen Uploads per Access-Datenbank oder die Verwaltung per CMS sind entgültig vorbei.

Wir stehen Ihnen für individuelle Lösungen gerne zur Verfügung.


Lesen Sie auch:
Fallbeispiel: Anbindung eines ERP-Systems an unseren Newsletter Server V3

www.zepf-medical-instruments.de




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



Themenbereiche:

TopFachTipps | Lösung | Proteus

Schlagworte:

Fallbeispiel (3) | Anbindung (5) | ERP (5) | Dienst (27) | Kunden (46) | ZEPF MEDICAL INSTRUMENTS GmbH (2) | Instrumente (2) | Hersteller (7) | Medizintechnik (2)