Handy-Viren in Zukunft ein Problem?

16.04.12  09:00 | Artikel: 954359 | News-Artikel (Red)

Handy-Viren in Zukunft ein Problem?
Bild: 7mobile.de
Die Zahl der Smartphones steigt kontinuierlich. Seit Anfang des Jahres gibt es gut 20 Mio. Nutzer der mobilen Geräte. Doch diese machen sich zunehmend Sorgen um die Sicherheit.

Unbemerkte SMS, Anwahl von Premium-Nummern (0900), Zugriff auf Bankkonten oder Tracking von Standorten. Das sind ein paar Möglichkeiten, die Schadsoftware auf Smartphones und Tablets zur Verfügung stehen. Aber auch das Mithören von Gesprächen taucht in verschiedenen Foren schon auf.

Der Internet-Handyshops 7mobile.de hat zum Thema Virengefahr und Schadsoftware ein Befragung durchgeführt. Die repräsentative Befragung zeigte, dass 58 der deutschen Nutzer überhöhte Rechnungen befürchten. 45 Prozent haben bedenken, was den unbemerkten Zugriff auf das eigene Bankkonto betrifft. Das unbemerkte Nutzen von persönlichen Kontaktdaten bringt gut 36 Prozent der Besitzer ins Grübeln.

Nach einer Studie von Juniper Networks stieg die Zahl der aktiven Handy-Viren in den letzten 12 Monaten auf über 28.500.

Deutschland ist derzeit noch nicht in hohem Maß betroffen. 10 Prozent der User im Alterssegment 18-34 hatten schon mal negative Erfahrungen mit solch böser Software.

"Wie bei Programmen, die man für seinen PC aus dem Internet herunterlädt, ist auch bei Handy-Software Vorsicht geboten. Um sich zu schützen, sollten Smartphone-Nutzer nicht unbedacht Apps auf das Smartphone laden. Am besten informiert man sich vor jedem Download genau über das Programm, etwa anhand der Bewertungen durch andere Nutzer", informiert Thorsten Piontek, Geschäftsführer von 7mobile.de.

Weitere Infos finden Sie auf den Seite von 7mobile.de.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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