Google Appell: Eine freie und offene Welt braucht ein freies und offenes Internet.

21.11.12  06:00 | Artikel: 954808 | News-Artikel (Red)

Google Appell: Eine freie und offene Welt braucht ein freies und offenes Internet.Das Internet bietet uns allen zahlreiche Möglichkeiten: Jeder kann seine Meinung äußern, etwas Neues schaffen, sich informieren und Inhalte mit anderen teilen. Niemand kontrolliert das Internet — Keine Organisation, Person oder Behörde Das Internet verbindet weltweit. Heute sind über zwei Milliarden Menschen online – fast ein Drittel der Weltbevölkerung.

Aber nicht jede Regierung unterstützt ein freies und offenes Internet.

Die Freiheit im Internet wird immer weiter eingeschränkt. 42 Länder filtern und zensieren heute Inhalte. Allein in den letzten zwei Jahren wurden 19 neue Gesetze erlassen, die die freie Meinungsäußerung im Internet gefährden.

Bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen, werden einige dieser Länder im Dezember versuchen, das Internet weiter zu regulieren.

Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union, ITU) organisiert einen Gipfel der Regulierungsbehörden aus der ganzen Welt, um einen Jahrzehnte alten Kommunikationsvertrag neu zu verhandeln.

Die vorgeschlagene Vertragsänderungen könnten Zensur ermöglichen und Innovation gefährden.

Einige dieser Vorschläge würde den Ländern unter Umständen erlauben, die Meinungsfreiheit durch Zensur einzuschränken. Staatliche Behörden könnten sogar den Zugang zum Internet unterbinden.

Laut anderen Vorschlägen müssten Dienste wie YouTube, Facebook und Skype Gebühren entrichten, um für Menschen überall auf der Welt zugänglich zu sein. Dies könnte den Zugang zu Informationen insbesondere in Schwellenländern einschränken.

Die ITU ist der falsche Ort, um Entscheidungen über die Zukunft des Internets zu treffen.

Nur Regierungsvertreter haben eine Stimme bei Sitzungen der ITU. Darunter sind Länder, die nicht für ein freies und offenes Internet sind. Entwickler, Unternehmen und Internetnutzer haben kein Mitspracherecht.

Die ITU agiert nicht transparent. Die Konferenz selbst, sowie die Vorschläge zum Vertrag sind geheim.

Politik im Internet (Netzpolitik) sollte so sein wie das Internet: offen und integrativ.

Staatliche Behörden sollten nicht alleine über die Zukunft des Internets bestimmen. Die unzähligen Internetnutzer auf der ganzen Welt und die Experten, die das Internet ausbauen und weiterentwickeln, sollten MIT einbezogen werden.

Am "Internet Governance Forum" kann beispielsweise jeder teilnehmen und das Wort ergreifen. Ein Regierungsbeamter hat hier genauso viel Einfluss wie ein Individuum.

Menschen auf der ganzen Welt engagieren sich für das freie Internet.

Nutzer, Experten und Organisationen aus der ganzen Welt haben sich im Rahmen des ITU-Treffens gegen die Regulierung des Internets durch den Staat ausgesprochen.


Sprechen Sie sich für ein freies und offenes Internet aus!

"Eine freie und offene Welt braucht ein freies und offenes Internet. Staatliche Behörden sollten nicht alleine über die Zukunft des Internets bestimmen. Die unzähligen Internetnutzer auf der ganzen Welt und die Experten, die das Internet ausbauen und weiterentwickeln, sollten MIT einbezogen werden."



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(Autor: Google)


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