Sicherheitsrisiken bei W-Lan-Routern vorbeugen

13.03.13  13:45 | Artikel: 955276 | News-Artikel (e)

Sicherheitsrisiken bei W-Lan-Routern vorbeugen Laut einer BITKOM-Umfrage haben 52 Prozent der privaten Internetnutzer bereits Erfahrungen mit Internetkriminalität gemacht. «Ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist, neben den Endgeräten, die Technik rund um den Internetzugang», sagt BITKOM-Sicherheitsexperte Michael Barth. Dazu zählt auch der Router. Er wird entweder vom Internetprovider mitgeliefert oder vom Kunden selbst angeschafft. Der Router leitet Daten aus dem Internet und dem öffentlichen Telekommunikationsnetz an das eigene Heimnetzwerk weiter. Die eigentliche Internetverbindung wird von einem integrierten Modem hergestellt. Über den Router können sich dann mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Internet verbinden und untereinander kommunizieren, zum Beispiel PC, Tablet Computer oder Smartphone. Router mit W-Lan ermöglichen eine drahtlose Verbindung. «In der Regel schützt eine integrierte Firewall die mit dem Router verbundenen Geräte vor unerwünschten Zugriffen», sagt Barth. «Doch falsche Einstellungen können das Netzwerk angreifbar machen.» Der BITKOM gibt Tipps, was bei der Router-Konfiguration zu beachten ist.

Passwort ändern
Über einen Webbrowser gelangen Nutzer in das Einstellungsmenü des Routers. Hierfür muss in der Adressleiste des Browsers die Standard-IP-Adresse des Routers eingegeben werden. Die entsprechende IP-Adresse findet sich im Handbuch. Die Router sind mit einem voreingestellten Passwort geschützt. Die Provider wählen meistens Passwörter wie „admin“ oder „1234“. Diese sollten in den Router-Einstellungen möglichst umgehend durch ein sicheres Passwort ersetzt werden. Die voreingestellten Zugangsdaten werden vom Provider mitgeteilt.

Firmware-Updates durchführen
Auf neue Sicherheitslücken reagieren Hersteller und Provider in aller Regel mit so genannten Firmware-Updates. Dabei handelt es sich um eine Aktualisierung (Update) der Router-Software (Firmware). Einige Router aktualisieren ihre Firmware automatisch über das Internet, bei anderen Geräten ist eine manuelle Aktualisierung notwendig. Informationen und Downloads zur jeweils aktuellen Firmware eines Routers gibt es auf den Internetseiten der Hersteller.

Was tun, wenn nichts mehr geht?
In der Regel bieten sowohl die Internetprovider als auch die Hersteller der Geräte telefonische Hotlines an, die bei der Problemlösung helfen. Eine Alternative sind die zahlreichen Foren und Ratgeberseiten im Internet, auf denen man sich auch zu speziellen Problemen informieren kann.




(Quelle: BITKOM)


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