Fell: Bayern und Sachsen verabschieden sich von der Energiewende

04.07.13  08:22 | Artikel: 955716 | News-Artikel (Red)

Grünen-MdB Hans-Josef Fell kritisiert geplante Bundesratsinitiative gegen Windkraft

«Das ist der offizielle Abschied von Bayern und Sachsen von der Energiewende», kommentiert Grünen-MdB Hans-Josef Fell die angekündigte Bundesratsinitiative der Ministerpräsidenten Seehofer und Tillich zur Vergrößerung der Abstände von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung.

"Da heute nur sehr große Anlagen im Binnenland wirtschaftlich sind, bedeutete dies das Aus für die Windkraft in den Ländern," so Fell zu der geplanten Erhöhung der Abstände auf die zehnfache Anlagenhöhe, was bei heute bis zu 200 Meter hohen Anlagen zwei Kilometer Abstand zur Wohnbebauung bedeuten würde.

Hans-Josef Fell: "Seehofer und Tillich schlagen mit der Windkraft der Energiewende das Standbein weg. Damit ist klar: CSU und CDU wollen in den Ländern das Ende der Erneuerbaren Energien." Insofern sieht Energiepolitiker Fell auch den Atomausstieg in Frage gestellt: "Die Atomlobby hat offenbar bei den Staatsregierungen von Bayern und Sachsen ganze Arbeit geleistet."




Autor: Hans-Josef Fell, MdB

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell ist energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages seit 1998. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe.



Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Energiewende (541) | Atomlobby | Windkraft (80) | Seehofer (22) | Tillich | Bayern (41) | Sachsen (5) | Windkraftanlagen (21)

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