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Bundesnetzagentur stellt neuen Leitfadens zum EEG-Einspeisemanagement vor

15.07.13  09:00 | Artikel: 955745 | News-Artikel (e)

Wenn das Stromnetz voll ist, können Stomnetzbetreiber Stromerzeuger wie PV-, Windkraft- und Biogas-Anlagen aber auch KWK-Anlagen zwangsweise vom Netz nehmen. Ein neuer Leitfaden der Bundesnetzagentur soll einen einheitlichen Rahmen hierfür schaffen.

Wenn das Stromnetz "voll" ist und eine Überlastung droht, dürfen die Stromnetzbetreiber zur Sicherung der Netzstabilität Erzeugungsanlagen wie Windkraft-, Photovoltaik-, Biogas- und KWK-Anlagen zwangsweise vom Netz nehmen. Daher unterliegen all diese Anlagen ab einer gewissen Leistungsgröße dem sogenannten Einspeisemanagement.

Das Einspeisemanagement beschreibt die temporäre Reduzierung der Einspeiseleistung von Anlagen der Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht bei Reduzierung der Einspeiseleistung bzw. beim Abschalten solcher Anlagen aber Entschädigungszahlungen in Höhe eines Großteils des entgangenen Gewinns vor.

Die entgangenen Wärmeerlöse ermitteln sich aus der nicht eingespeisten Wärmemenge (Ausfallwärme) und der vereinbarten Wärmevergütung. Bei der Ermittlung der Ausfallwärme ist die jahreszeitliche Wärmenachfrage zu berücksichtigen. Die angesetzte Höhe der Wärmevergütung ist nachzuweisen.

Wer im Rahmen des neuen Leitfadens der Bundesnetzagentur auf Ausführungen zur Abschaltrangfolge gehofft hatte, wird erst einmal enttäuscht. Die Abschaltrangfolge soll zu einem späteren Zeitpunkt an den novellierten Rechtsrahmen angepasst werden.

Derzeit befindet sich der Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement noch in der Konsultationsphase. Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, werden Stellungnahmen zum Konsultationspapier bis zum 15.08.2013 erbeten.




(Quelle: BHKW-Infozentrum GbR)


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Unternehmen

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