Mobile Websites fallen bei jedem zweiten Smartphone-Nutzer durch

27.08.13  11:26 | Artikel: 955881 | News-Artikel (e)

Mobile Websites fallen bei jedem zweiten Smartphone-Nutzer durchFachgruppe Mobile im BVDW, Google und TNS Infratest veröffentlichen Studie zur Nutzung und Akzeptanz von mobilen Endgeräten und mobilen Branchen-Websites

Mobile ist nicht mehr aufzuhalten, jedenfalls nicht bei den Verbrauchern. Die Nutzung von Smartphones ist in den letzten zwei Jahren um 122 Prozent angestiegen und der Nutzungsanteil in der deutschen Bevölkerung liegt aktuell bei 40 Prozent. Auf Unternehmensseite scheint dieser Trend noch nicht angekommen zu sein. Die mobilen Websites bleiben hinter den Erwartungen der User zurück. Von den befragten Smartphone-Nutzern geben 52 Prozent eine negative Bewertung der mobilen Websites bei den untersuchten Branchen an. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie "Deutschland wird Mobile - Sind die Unternehmen vorbereitet?", die für die Initiative "DO MOBILE" im Rahmen einer Kooperation der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Google und TNS Infratest erstellt wurde.

Jeder Zweite, der ein Smartphone besitzt, nutzt es inzwischen täglich. Das sind 41 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Vor allem Frauen und Personen im Alter zwischen 35 und 54 Jahren haben in den letzten zwei Jahren bei der Smartphone-Nutzung aufgeholt. Zudem planen 12 Prozent der Besitzer eines einfachen Handys sich im nächsten halben Jahr ein Smartphone anzuschaffen.

"Die Studie zeigt deutlich, dass der Gebrauch mobiler Endgeräte stetig zunimmt. Während sich die Smartphone-Nutzung in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt hat, ist die Nutzung von Tablets innerhalb der letzten zwölf Monate sogar auf das Dreifache angestiegen.", macht Jens Redmer, Head of New Products and Solutions Development bei Google, deutlich.

Walter Freese, Head of Mobile bei TNS Infratest ergänzt: "Parallel zum stark wachsenden Smartphone-Besitz in der Bevölkerung nehmen auch die Zugriffe auf Internetseiten über mobile Devices zu. In den Augen der User entsprechen aber viele Marken- und Corporate-Seiten nicht ihren Ansprüchen und Erwartungen. In Sachen 'Optimierung für Mobile', aber auch bei der Frage des relevanten Contents gibt es noch Nachholbedarf."

Die Befragungsdaten zur Nutzung des mobilen Internets zeigen, dass über alle untersuchten Branchen hinweg noch deutlicher Verbesserungsbedarf hinsichtlich der vorhandenen mobilen Websites besteht. Die Performance vieler Angebote wird den Anforderungen und Erwartungen der Nutzer nicht gerecht. Die Gründe für die schlechte Bewertung der mobilen Websites unterscheiden sich je nach Branche. Über alle Branchen hinweg, wird von den Usern vor allem bemängelt, dass die Seiten unübersichtlich (58 Prozent) und nicht benutzerfreundlich sind (36 Prozent). Auch dass man viel scrollen muss, kommt nicht gut an. (26 Prozent)

"Angesichts der rasanten Entwicklung der Nutzung mobiler Endgeräte ist es von zentraler Bedeutung, dass die Unternehmen den Erwartungen und Bedürfnissen ihrer potenziellen Kunden auch im mobilen Umfeld gerecht werden", stellt Mark Wächter, Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW, fest. "Die vorliegende Studie macht deutlich, wie wichtig die Initiative "DO MOBILE" des Verbandes ist. Unser Ziel ist es, über die Stärke des Mediums Mobile aufzuklären und eine breite Akzeptanz für mobile Lösungen zu schaffen."

Im Rahmen der Initiative "DO MOBILE - Deutschland geht ins Mobile Internet!" bietet der BVDW Unternehmen eine übergreifende Orientierungsplattform mit Handlungsempfehlungen, Marktzahlen und Best Cases rund um das Thema Mobile. Weitere Informationen zu der Initiative finden Sie auf der neu gelaunchten Website unter http://domobile.org.

Download der Studie
"Deutschland wird Mobile - Sind die Unternehmen vorbereitet?"

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02.03.12: Angebot mobiler Websites lässt zu wünschen übrig
10.10.11: Unterschiede: mobile Website oder App



(Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW))


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