Nachrüstungsfrist für Solaranlagen läuft Ende des Jahres ab

03.12.13  09:25 | Artikel: 956178 | News-Artikel (e)

Nachrüstungsfrist für Solaranlagen läuft Ende des Jahres ab
Franz Untersteller,
Umweltminister
Baden-Württemberg
©baden-wuerttemberg.de
Umweltminister Franz Untersteller appelliert an die Betreiber größerer Solaranlagen (zwischen 30 und 100 kW Leistung), die zwischen 2009 und 2011 in Betrieb genommen wurden, sich dringend um die gesetzlich vorgeschriebene Nachrüstung ihrer Anlagen zu kümmern, sofern dies noch nicht geschehen ist.

Die Frist dafür laufe Ende des Jahres aus: „Wer bis dahin nicht nachgerüstet hat, riskiert zumindest vorübergehend die Einspeisevergütung für seinen produzierten Solarstrom.“ Es gehe um eine Investition von rund 250 Euro für einen so genannten Funkrundsteuerempfänger, erläuterte Untersteller. Das sei ein Gerät, mit dem die Einspeiseleistung von Photovoltaikanlagen im Bedarfsfall über Fernsteuerung begrenzt werden könne:

„Seit zwei Jahren wissen Eigentümer und Betreiber, dass sie ihre Anlagen nachrüsten müssen, die Investition ist überschaubar und sie ist zur Stabilisierung der Netze und damit Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Ausnahmesituationen absolut notwendig. Ich rufe dazu auf, sich schnellstens darum zu kümmern, einen Funkrundsteuerempfänger zu bestellen und ihn einbauen zu lassen.“ Ansprechpartner für Anlagenbetreiber seien ihre jeweiligen Netzbetreiber, bei denen die Geräte bestellt werden können. Wer das jetzt zügig tue, könne es nach Schätzungen der EnBW Regional AG, dem größten Netzbetreiber in Baden-Württemberg, gerade noch schaffen, rechtzeitig zum 1.1.2014 den Empfänger installiert zu haben, sagte Untersteller.




(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)


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