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dena: Lastmanagement: Baustein zur Versorgungssicherheit

27.12.13  12:00 | Artikel: 956287 | News-Artikel (e)

dena: Lastmanagement: Baustein zur VersorgungssicherheitDie Flexibilisierung der Nachfrage kann zur Versorgungssicherheit im Stromsystem beitragen, wenn verschiedene verschiebbare Stromlasten gebündelt werden, um als Pool für die benötigten Zeiträume verlässlich zur Verfügung zu stehen. Das geht aus einem Ergebnispapier hervor, das die dena und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zusammen mit Experten des Kraftwerksforums des BMWi erarbeitet haben.

Ausgangspunkt war die Frage, wie Lastmanagement den Bedarf an gesicherter Leistung aus konventionellen Kraftwerken senken kann und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die Potenziale zu erschließen. Dafür wurden unter anderem die bisherigen Erfahrungen mit der Verordnung zu abschaltbaren Lasten (AbLaV) und die Erfahrungen aus anderen Ländern wie den USA und Frankreich erörtert.

Demnach ist Lastmanagement für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit volkswirtschaftlich sinnvoll, insbesondere für einzelne Stunden im Jahr mit sehr hoher Residuallast. Lastmanagement sollte daher bei einer Weiterentwicklung des Strommarktdesigns von Anfang an mit berücksichtigt werden. Die Rahmenbedingungen sollen den flexiblen Lasten einen diskriminierungsfreien Wettbewerb mit anderen Optionen zur Bereitstellung von Flexibilität und gesicherter Leistung ermöglichen. Um die Bündelung flexibler Stromlasten zu erleichtern, muss die Rolle der entsprechenden Dienstleister (Aggregatoren) klarer definiert werden.

Das Ergebnispapier „Flexibilisierung der Nachfrage zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Deutschland“ kann unter www.effiziente-energiesysteme.de heruntergeladen werden.




(Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Studie

Schlagworte:

Lastmanagement (8) | Versorgungssicherheit (50) | Stromsystem (10) | Wettbewerb (54)