Dorothee Bär erneut zur Vorsitzenden gewählt

28.03.14  13:55 | Artikel: 961348 | News-Artikel (e)

Dorothee Bär erneut zur Vorsitzenden gewählt
Dorothee Bär, MdB
Parlamentarische Staatssekretärin
und wiedergewählte Vorsitzende
des CSUnet
«Es folgt ein Beitrag zur Netzpolitik der Christlich-Sozialen Union», mit diesem Satz eröffnete Dorothee Bär die CSUnet-Convention 2014. Die Mitgliederversammlung des digitalen Verbandes der CSU fand in diesem Jahr in Unterföhring statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neben den Neuwahlen des Vorstandes wieder viele netzpolitische Themen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur zog in ihrer Rede eine erfolgreiche Bilanz ihrer Amtszeit. "Wir haben die CSU netzpolitisch entstaubt und sind zu einer deutlich vernehmbaren Stimme geworden". Dank des CSUnets gebe es seit der Gründung 2011 ein Zuhause für die Netzpolitikerinnen und -politiker in der CSU.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, MdB, betonte in einer kurzen Rede die Wichtigkeit der neuen Kommunikationswege und dankte dem CSUnet für die Arbeit der vergangenen Jahre: "Ich gebe zu, wir müssen uns da noch etwas daran gewöhnen, aber Dank Euch haben wir die richtigen Leute an der richtigen Stelle", so Scheuer, der noch während der Veranstaltung einen CSUnet-Mitgliedsantrag unterschrieb.

Neben den wichtigen inhaltlichen Positionierungen zu Themen wie Netzneutralität und Medien- und Informationskompetenz, sah Bär ein weiteres wichtiges Verdienst in der Reform der Parteiarbeit, die der CSUnet vorantreibt. "Wir haben bewiesen, dass Onlinediskussionen und -abstimmungen möglich sind. Jetzt muss die CSU nachziehen". Mit dem beschlossenen Leitantrag "Ernst machen mit der Mitmachpartei" unterstrichen die Mitglieder ihre Forderung nach mehr Mitgliederbeteiligung und forderten die CSU auf, spätestens bis zum Parteitag 2015 hierfür ein Konzept vorzulegen.

Dorothee Bär, MdB wurde mit 96,5 Prozent erneut zur Vorsitzenden des CSUnet gewählt. Als Stellvertreter unterstützen sie künftig Dr. Reinhard Brandl, MdB, Dr. Gerhard Hopp, MdL und Ronald Kaiser.

Bei der anschließend stattfindenden Podiumsdiskussion zum Thema "Totgesagte Netzpolitik? Alles nur ein Hype oder ein ernsthaftes neues Politikfeld", unter anderem mit dem ehemaligen FDP-Bundestagsabgeordneten Jimmy Schulz, waren sich die Diskutanten einig: Die Netzpolitik ist aktueller denn je und wirkt in viele Politikfelder hinein.

Wenn Deutschland in der digitalen Championsleague spielen möchte, dann müssen jetzt die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden.




(Quelle: CSU)


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