Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe nimmt offiziellen Betrieb auf

08.05.14  11:46 | Artikel: 961494 | News-Artikel (e)

Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe nimmt offiziellen Betrieb auf

  • Einbindung der Anlage in die Energielandschaft gelungen
  • Politiker würdigen Engagement der Thüga-Gruppe
  • Anlage wird am Markt für Sekundärregelleistung teilnehmen
  • Fraunhofer Institut entwickelt für die Anlage einen intelligenten Steuerungsalgorithmus
  • Thüga-Gruppe fordert zur Erreichung der Marktreife eine zeitlich begrenzte Anschubfinanzierung für Speicher
  • Die Höhe der aktuellen Förderung liegt bei 392.000 €


«Speichertechnologien zu entwickeln, ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Energiewende, wenn die Integration von Wind- und Solarstrom gelingen soll. Die beteiligten Unternehmen leisten mit ihrer innovativen Anlage einen wichtigen Beitrag», erklärte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir anlässlich der Inbetriebnahme der Strom zu Gas-Demonstrationsanlage auf dem Gelände der Frankfurter Mainova AG.

Ende vergangenen Jahres hat die Anlage erstmalig Wasserstoff in das Frankfurter Gasverteilnetz eingespeist. Damit ist sie bundesweit die erste, die in Wasserstoff umgewandelten Strom ins Gasverteilnetz einspeichert.

"Gemeinsam mit der regenerativen Stromerzeugung und den intelligenten Netzen bilden Speicher das Rückgrat der Energiewende. Ich freue mich, dass unsere vier beteiligten Unternehmen aus Rheinland-Pfalz hier auch für unser Bundesland wichtige Erfahrungen sammeln können", betont Eveline Lemke, rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin.

In einer Projektplattform bündeln 13 Unternehmen der Thüga-Gruppe ihr Know-how und Kapital, um gemeinsam in die Entwicklung der Strom zu Gas-Speichertechnologie zu investieren. Im Fokus steht die Prüfung der Praxistauglichkeit der Strom zu Gas Technologie. Die Unternehmen sind überzeugt, dass diese langfristig das größte Potential hat, die überschüssigen Mengen an regenerativen Energien zu speichern.

Zu diesem Zweck entwickeln, bauen und betreiben die Unternehmen über mehrere Jahre (2012 - 2016) gemeinsam eine eigene Demonstrationsanlage in Frankfurt am Main. Die Anlage wandelt Strom in Wasserstoff um und speichert diesen dann in das Gasverteilnetz ein.

Insgesamt werden sie über 1,5 Millionen Euro investieren. Gefördert wird das Projekt vom hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Im Anschluss an die erste Phase ziehen die Projektteilnehmer ein zweites Projekt in Betracht, in der aus Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid synthetisches Methan erzeugt und eingespeist werden soll. Mehr unter www.szg-energiespeicher.de

Entgegen der Pressemitteilung erfolgt die Förderung nicht durch das hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sondern durch das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.
Die Höhe der Förderung liegt bei 392.000 € (Red.)





(Quelle: Thüga AG)


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