Sicherer E-Mail-Versand ist die große Ausnahme

01.07.14  10:07 | Artikel: 961680 | News-Artikel (e)

Sicherer E-Mail-Versand ist die große Ausnahme
Bild: husin.sani
  • Zwei Drittel der Beschäftigten können E-Mails nicht verschlüsseln
  • Nur jeder siebte Berufstätige verschickt verschlüsselte Nachrichten

Ein Jahr nach den ersten Berichten über großflächige Abhörmaßnahmen von Geheimdiensten im Internet bleibt der verschlüsselte Versand von beruflichen E-Mails die große Ausnahme. Rund zwei Drittel der Berufstätigen (65 Prozent), die dienstliche E-Mails verschicken, können an ihrem Arbeitsplatz keine Verschlüsselung für die Nachrichten nutzen.

Weitere 19 Prozent geben an, dass es zwar die technischen Voraussetzungen für E-Mail-Verschlüsselung gibt, sie diese aber grundsätzlich nicht einsetzen. Gerade einmal jeder Siebte (16 Prozent) verschlüsselt zumindest hin und wieder berufliche E-Mails. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

„In der Spähaffäre gibt es weiterhin großen politischen Aufklärungs- und Handlungsbedarf. Unabhängig davon sollten Unternehmen die bestehenden Möglichkeiten zum Schutz ihrer Daten wie E-Mail-Verschlüsselung umfassend nutzen“, sagt BITKOM-Sicherheitsexperte Marc Fliehe.

„Der Schutz von Firmen- und Kundendaten ist dabei nicht nur wegen möglicher Ausspähungen durch Geheimdienste wichtig, sondern vor allem auch mit Blick auf Cyberkriminelle.“

Hinweis zur Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM 1006 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt, darunter 620 Berufstätige. Die Befragung ist repräsentativ.




(Quelle: BITKOM)


Themenbereiche:

Internet | Statistik | Sicherheit

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E-Mail-Versand | Verschlüsselung (15) | Befragung (10) | Kundendaten (6) | Geheimdienste (27) | Ausspähungen

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