Die größte Herausforderung für Kommunikationsprofis und Journalisten heißt Glaubwürdigkeit

31.07.14  13:35 | Artikel: 961751 | News-Artikel (e)

Die größte Herausforderung für Kommunikationsprofis und Journalisten heißt Glaubwürdigkeit Glaubwürdigkeit und Reputation stellen in diesem Jahr für Kommunikationsprofis und Journalisten die größten Herausforderungen dar.

Außerdem stehen mobile Kommunikation, Content Marketing und Social Media im Mittelpunkt. Für Journalisten ist auch das Erwirtschaften von mehr Digitalerlösen eine der wichtigsten Aufgaben. Das ergab der Social Media Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Gut 1.000 Beschäftigte aus Pressestellen, PR-Agenturen und Redaktionen haben sich an der Umfrage beteiligt.

Für gut ein Drittel aller Kommunikationsprofis in Unternehmen und Agenturen stellen Glaubwürdigkeit und Reputation derzeit die größte Herausforderung dar (je 37 Prozent). Noch stärker steht das Thema bei den Journalisten im Vordergrund. Fast zwei Drittel (63 Prozent) von ihnen sehen im Thema Glaubwürdigkeit die größte Herausforderung für 2014.

Auf Platz zwei liegen mobile Kommunikation (Unternehmen: 34 Prozent, Journalisten: 52 Prozent) und Content Marketing (PR-Agenturen: 36 Prozent). Den dritten Platz nimmt bei Unternehmen das Dauerbrenner-Thema Social Media ein (31 Prozent). Bei den Medienschaffenden liegt der Fokus naturgemäß auf einem anderen Bereich. Bei ihnen nimmt das Erwirtschaften von höheren Digitalerlösen Platz drei ein (40 Prozent).

Mehr als die Hälfte aller PR-Profis und Journalisten halten ihre Social Media Aktivitäten für erfolgreich

Journalisten setzen ihre Smartphones hauptsächlich für die direkte Kommunikation wie telefonieren oder SMS ein (59 Prozent). Jeder zweite aber sieht in seinem iPhone oder Samsung bereits eine persönliche Nachrichtenzentrale (49 Prozent). An dritter Stelle steht die Social Media Kommunikation (37 Prozent). Jeder zehnte Journalist besitzt kein Smartphone (11 Prozent).

Weitere Ergebnisse

  • Jede fünfte Pressestelle hat keine ausgereifte Social Media Strategie und plant auch keine aufzusetzen (21 Prozent)

  • Jeder vierte Beschäftigte in einer Pressestelle gibt an, dass sein Unternehmen einen oder mehrere hauptberufliche Social Media Manager angestellt hat (27 Prozent). Der Wunsch nach klarer Aufgabenverteilung scheint jedoch unter den Beschäftigen größer zu sein, als es derzeit in der Realität abgebildet wird. Zwei Drittel von ihnen fordern, dass es einen Hauptverantwortlichen für Social Media geben sollte (65 Prozent).

  • Ein Viertel der Unternehmen hält sich bei Krisen im Social Web für sehr gut vorbereitet (26 Prozent). Jedes fünfte gibt aber zu, schlecht vorbereitet zu sein (20 Prozent). Man habe sich dort über Krisenkommunikation in Social Media noch keine Gedanken gemacht. Neun von zehn Unternehmen geben an, dass sie im Krisenfall auf externe Beratung verzichten und alles in Eigenregie regeln wollen (86 Prozent).

  • Am meisten Bedeutung hinzugewonnen für Beschäftigte von Pressestellen hat YouTube (49 Prozent). Auf Platz zwei der Gewinner steht Twitter (40 Prozent). Auch Facebook legt noch immer zu. Für 39 Prozent hat das Soziale Netzwerk an beruflicher Bedeutung gewonnen.

  • Blick in die Zukunft: Immerhin knapp jeder fünfte Journalist ist der Meinung, dass Googles Datenbrille die Medienangebote der Zukunft "sehr stark" (vier Prozent) oder "stark" (17 Prozent) beeinflussen wird.


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(Quelle: news aktuell GmbH)


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