BEE: Kapazitätsmärkte schaffen keine nachhaltigen Arbeitsplätze

09.10.14  09:11 | Artikel: 961974 | News-Artikel (e)

BEE: Kapazitätsmärkte schaffen keine nachhaltigen Arbeitsplätze Die Politik sollte sich nicht mit verfehlten Arbeitsplatzargumenten zur Einführung von Kapazitätsmärkten drängen lassen.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages der Dienstleistungsgewerkschaft verdi mit Unterstützung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE):

"Kapazitätsmärkte sind überflüssig, würden die Stromverbraucher aber Milliarden kosten. Darauf lassen sich keine zukunftsfesten Arbeitsplätze aufbauen. Wir sollten nicht Arbeitnehmer in alten und jungen Branchen gegeneinander ausspielen."

Der BEE-Geschäftsführer weist auch darauf hin, dass verdi-Chef Frank Bsirske sich bei einer energiewirtschaftlichen Fachtagung am 27. Juni in Berlin die Studie des Bundesumweltministeriums zu eigen gemacht hatte, nach der eine beschleunigte Energiewende bis zum Jahr 2030 zusätzliche 160 000 Arbeitsplätze bringen würde.

"Hier unterstützen wir Herrn Bsirske gerne", sagt Falk. "Die Erneuerbare-Energien-Branche bietet Arbeitsplätze mit Sinn, Perspektive und spannenden Inhalten. Eine konsequente Energiewende schützt das Klima, schafft heimische Wertschöpfung und macht uns unabhängiger von Importen aus politisch unsicheren Regionen."




(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE))


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