Konferenz der Datenschutzbeauftragten: Keine Cookies ohne Einwilligung der Internetnutzer

25.02.15  11:36 | Artikel: 962423 | News-Artikel (e)

Konferenz der Datenschutzbeauftragten: Keine Cookies ohne Einwilligung der InternetnutzerEntschließung der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder zur Verfolgung des Nutzerverhaltens im Internet

Cookies nennen sich die kleinen Textdateien, die beim Aufruf einer Webseite gesetzt werden können und die der Webbrowser speichert. Sie ermöglichen es zum Beispiel, beim Onlineeinkauf seinen Warenkorb zu bestücken oder Online-Banking zu nutzen.

Durch eine geschickte Nutzung der Cookies ist es einem Serverbetreiber aber auch möglich, ein Nutzerprofil von einem Internetnutzer zu erstellen.

Für die Übergangszeit rät Klingbeil Internetnutzern dazu, die im Browser befindlichen Cookies von Zeit zu Zeit zu löschen. Wenn grundsätzlich keine persönliche Werbung gewünscht ist, können die Einstellungen im Browser auch so angepasst werden, dass nur die Cookies von Drittanbietern – also zum Beispiel Werbefirmen – blockiert werden. Dadurch wird der Surfkomfort nicht allzu sehr eingeschränkt, aber es wird verhindert, dass Webseitenbetreiber das Surfverhalten über mehrere Webseiten hinweg beobachten.

Die Entschließung der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder kann auf der Internetseite des Landesbeauftragten für den Datenschutz Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.datenschutz.de) unter der Rubrik „Service/Dokumente der Datenschutzkonferenz“ abgerufen werden.





(Quelle: Jörg Klingbeil, LfD Baden-Württemberg)


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