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Presseschau: Kommentare zu E.ON

12.03.15  08:45 | Artikel: 962470 | News-Artikel (e)

Presseschau: Kommentare zu E.ON«Vier Jahre nach dem Gau von Fukushima schlittern deutsche Energieriesen wie Eon und RWE immer tiefer in die roten Zahlen. Die Konzernbosse sind sauer. Wiederholt haben sie die Schuld für den wirtschaftlichen Niedergang der Politik gegeben - weil sie den Atomausstieg beschlossen hat.

Doch das war der Wunsch der Mehrheit der Bürger. Die Energiekonzerne haben lange Zeit auf eine Laufzeitverlängerung ihrer Kernkraftwerke spekuliert - und sich dabei verzockt. Mitleid ist daher nicht angebracht. Ihr Geschäftsmodell hat sich überholt, abzulesen auch am geplanten Radikalumbau bei Eon.

Bitter ist, dass jetzt viele Tausende Jobs bedroht sind. Das Management hat die Energiewende zu lange nicht ernst genommen oder - schlimmer noch - verschlafen.»

(c) Westfalen-Blatt


Viele offene Fragen in Sachen Eon

«Wer gehofft hatte, Antworten auf alle wichtigen Fragen zu den zwei neuen Eon-Konzernen zu erhalten, wurde enttäuscht. Die Ausführungen von Vorstandschef Johannes Teyssen bei der Bilanz-Vorlage drehten sich mehr um Vergangenheit und Gegenwart, weniger aber um die Zukunft von Deutschlands größtem Energiekonzern. Die Zweiteilung von Eon ist beschlossene Sache.

Was das genau für Mitarbeiter, Standorte und Management bedeutet, bleibt einstweilen offen. Mehr will Teyssen erst in einigen Wochen berichten. Die Zeit drängt. Für den Mai ist die Hauptversammlung geplant. Schon Anfang nächsten Jahres sollen die neuen Unternehmen an den Start gehen. Klar ist auch:

Die Aufspaltung von Eon löst nicht mit einem Schlag die Probleme, die auf den klassischen Energiekonzernen in Deutschland lasten. Die Schwierigkeiten der Stromerzeuger verschwinden schließlich nicht dadurch, dass die Eon-Kraftwerke einer neuen Unternehmensstruktur zugeordnet werden.

Ob aus Eon wirklich zwei starke, je für sich attraktive Unternehmen entstehen, muss Johannes Teyssen noch unter Beweis stellen.»

(c) Ulf Meinke | Westdeutsche Allgemeine Zeitung




(Quelle: Westfalen-Blatt, WAZ)


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