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Kommentar: Deutsche Polizisten und das #Neuland

28.05.15  11:45 | Artikel: 962716 | News-Artikel (Red)

Kommentar: Deutsche Polizisten und das #Neuland
Pixabay
Die Kollegen von Golem veröffentlichten in den letzten Tagen unter der Überschrift «Deutsche Polizisten sind oft digitale Analphabeten» einen kurzen Bericht über die Qualifikationen unserer deutschen Beamten in Sachen Internet und Co. Doch sind die Leute wirklich blöd?

BKA-Präsident Holger Münch will das BKA letztendlich als Dienstleister für die Polizei etablieren. Das mag im Falle komplexer Beweismittelauswertung seine Berechtigung haben, doch so richtig durchdacht ist das nicht.

Denn: Es mangelt schon an den grundlegenden Kenntnissen unserer Beamten. Da wird es schon schwierig, wenn man bei einer Anzeige mit Begriffen wie IP-Adresse oder DNS argumentiert, und das Gespräch entwickelt sich zu einer Lehrstunde in Sachen IT-Technik ...

Doch den Beamten ist kein Vorwurf zu machen, eher den Landesregierungen. Denn seit Jahren wird in Sachen Fort- und Weiterbildung gespart, obwohl diese zusätzliche Qualifizierung dringend notwendig ist. BDK und GdP fordern seit Jahren diese Qualifikationen, aber angesichts der Kosten ist das wohl für die Länder nicht notwendig. Wird in diesem Bereich nichts getan, dann werden die Beamten weiterhin als Knöllchenschreiber und Blitzerburschis ihren Job machen.

Dafür werden dann Vorratsdatenspeicherung und zentrale Stellen zur Aufklärung verschiedener Delikte eingeführt, doch selbst die Basis der Exekutive wird dumm gehalten.

Eine deutliche Fehlentwicklung. Aber immerhin für die Farbe der Unterhosen ist Zeit und Geld vorhanden ...



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Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



Themenbereiche:

Gesellschaft | Polizei | Internet

Schlagworte:

Polizisten | Internet (140) | Qualifikationen