Tipps für die Mobilgeräte-Nutzung von Kindern und Jugendlichen

05.06.15  09:45 | Artikel: 962740 | News-Artikel (e)

Tipps für die Mobilgeräte-Nutzung von Kindern und Jugendlichen

  • Drei Viertel der 6- bis 18-Jährigen nutzt ein Smartphone
  • Bewusstsein für Datenschutz, Privatsphäre und versteckte Kosten schaffen

Smartphones und Tablet-Computer gehören für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der 6- bis 18-Jährigen nutzt ein Smartphone, jeder Dritte (36 Prozent) einen Tablet Computer.

«Eltern bringen ihren Kindern bei, wie sie sich im Straßenverkehr bewegen oder wie sie mit ihrem Taschengeld haushalten sollten. Heute gehört dazu auch der richtige Umgang mit Smartphones und Tablet Computern», sagt BITKOM-Jugendschutzexpertin Adél Holdampf-Wendel. «Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche die größten Risiken kennen.» BITKOM gibt Hinweise, worauf Eltern achten sollten:

Altersgerechte Inhalte auswählen
Bis zum Alter von etwa sechs Jahren wird empfohlen, Kinder mit einem Mobilgerät nicht alleine zu lassen. Stattdessen sollten die Eltern dabei sein und ihrem Nachwuchs zeigen, welche Inhalte altersgemäß sind. Beim Surfen hilft zum Beispiel eine eigens angelegte Lesezeichen-Liste, in der eine Vorauswahl an Internetseiten gespeichert ist. Kindgerechtes Surfen ermöglichen auch Apps wie „FragFINN“. Neben einer Kinder-Suchmaschine zeigt die Anwendung interessante Surf-Tipps und aktuelle Nachrichten. Zwischen acht und zwölf Jahren bieten sich Video-Plattformen wie www.juki.de an.

Da Apps für mobile Geräte nicht immer kostenfrei sind, sollten Eltern dabei sein, wenn sich der Nachwuchs neue Programme herunterlädt. Dies bietet außerdem die Gelegenheit, zu erklären, auf welche Daten einzelne Anwendungen zugreifen können. Bei einigen Apps, insbesondere bei Spielen, können im Programm Zusatzleistungen gekauft werden (In-App-Käufe). Hierfür sollten Eltern ihre Kinder sensibilisieren. In-App-Käufe lassen sich häufig auch in den Geräte-Einstellungen sperren oder können je nach Betriebssystem durch eine Passwort-Abfrage für jeden einzelnen Kauf beschränkt werden. Generell sollten Eltern ihrem Nachwuchs keine Bezahldaten geben.

Weiterführende Links, zusätzliche Tipps und allgemeine Informationen zur Gerätenutzung von Kindern und Jugendlichen

Hinweis zur Methodik: Im Rahmen der Studie „Kinder und Jugend 3.0“ sind im Auftrag des BITKOM 962 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren befragt worden. Die Umfrage ist repräsentativ. Für die Durchführung waren Bitkom Research und das Marktforschungsinstitut Forsa verantwortlich.




(Quelle: BITKOM)


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