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Börsen-Zeitung: Dauerbaustelle - Kommentar zu RWE von Andreas Heitker

11.08.15  08:30 | Artikel: 962914 | News-Artikel (e)

Börsen-Zeitung: Dauerbaustelle - Kommentar zu RWE von Andreas HeitkerRWE unterzieht sich einer radikalen Schlankheitskur.
Ein bedeutender Teil der derzeit noch knapp 100 Konzerngesellschaften in Deutschland wird künftig in der RWE AG gebündelt.
Vorstands- und Aufsichtsgremien werden gestrichen, was zu weniger Bürokratie und schnelleren Entscheidungsprozessen führen dürfte.

Die von Vorstandschef Peter Terium vorangetriebene Neuaufstellung ist in ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzen. Die Konzernstruktur ist bei RWE nämlich schon seit der Liberalisierung der Energiemärkte eine Dauerbaustelle, an der sich auch Teriums Vorgänger bereits abgearbeitet haben - zum Teil erfolgreich, zum Teil eher nicht, da die internen Beharrungskräfte immer gewaltig waren.

Der jetzt vom RWE-Aufsichtsrat beschlossene Umbau zeigt, dass sich an dieser Aussage im Grunde bis heute nichts Wesentliches geändert hat. Das Potenzial zur Hebung von Synergien, das Potenzial zur Beschleunigung und zur effizienteren Arbeit, das noch in der aktuellen Struktur schlummert, ist nach wie vor beträchtlich. Für die Stakeholder von RWE ist dies eine durchaus positive Nachricht. Der Handlungs- und Anpassungsdruck des Energiekonzerns ist nach wie vor hoch. Aber es gibt sie immerhin noch, diese stillen Reserven, die noch gehoben werden können.




(Quelle: Börsen-Zeitung)


Themenbereiche:

Energiepolitik | Unternehmen

Schlagworte:

RWE (112) | Konzerngesellschaften | Neuaufstellung | Konzernstruktur