Heizen mit Erneuerbaren Energien: Warum Sie genau jetzt Ihre Heizung umrüsten sollten

02.09.15  08:30 | Artikel: 962985 | News-Artikel (e)

Heizen mit Erneuerbaren Energien: Warum Sie genau jetzt Ihre Heizung umrüsten solltenWer denkt bei 30 Grad im Freibad schon daran, seine Heizung umzurüsten? Doch wer klug ist, sorgt vor. In sieben Wochen beginnt die Heizsaison. Während der Anteil Erneuerbarer Energie am deutschen Stromverbrauch zuletzt auf 32,5 Prozent geklettert ist, stagnieren die Zahlen im Heizungskeller. Dabei war der Umstieg auf Erneuerbare Wärme dank staatlicher Förderungen noch nie so attraktiv wie heute.

Während es im Herbst schwer wird, noch einen Installateur zu finden, der die neue Heizung rechtzeitig einbaut, profitiert der Kunde jetzt von niedrigen Sommerpreisen bei Erdwärmeheizungen, Holzbrennstoffen, Solarthermie und Wärmepumpen. Experten raten daher, die Modernisierung nicht auf die lange Bank zu schieben.

Lukrative Abwrackprämie für alte, ineffiziente Heizungen

Seit April 2015 gelten neue Fördersätze für das Förderprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt, kurz Marktanreizprogramm (MAP). Dahinter verbirgt sich eine lukrative Abwrackprämie für alte, ineffiziente Heizungen. Als Mindestzuschuss werden 2.000 Euro gezahlt. Wer gleichzeitig eine Solarwärmeanlage zusammen mit einer Wärmepumpe oder einer Holzheizung errichtet, erhält durch den Kombinationsbonus 500 Euro zusätzlich. Ersetzt man seine alte Heizung etwa durch eine effiziente Solar-Pellets-Kombianlage, erhält man sogar eine Förderung von mindestens 6.000 Euro.

3. Beratung und Förderung in Anspruch nehmen
Für den Umstieg auf Erneuerbare Wärme sollte ein Energieberater beauftragt werden. Achten Sie darauf, dass dieser neutral und gewerkeübergreifend berät und qualifiziert ist. Einen geeigneten Energieberater finden Sie über die www.energie-effizienz-experten.de. Die Öl- oder Gasrechnungen der vergangenen Jahre geben Auskunft über Ihren bisherigen Verbrauch. Der Energieberater unterstützt Sie außerdem dabei, die staatlichen Fördergelder zu beantragen. Häufig wird die Förderung mit einem Kredit des KfW-Programms "Energieeffizientes Sanieren" kombiniert. Dabei stellt die KfW Bankengruppe bis zu 50.000 Euro zu attraktiven Konditionen bereit.






(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE))


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