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Baden-Württemberg: Monitoring-Gruppe Energiewende hat getagt

27.10.15  09:14 | Artikel: 963191 | News-Artikel (e)

Baden-Württemberg: Monitoring-Gruppe Energiewende hat getagtVertreter aus Wirtschaft, Industrie, Energiewirtschaft, Handwerk sowie des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Öko-Instituts haben in Stuttgart mit Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller den Stand der Energiewende im Land erörtert. Schwerpunkte der inzwischen achten Sitzung der Monitoring-Gruppe Energiewende waren der aktuelle Stand der Energiewende mit Blick auf die gesetzten Ziele und das Thema Versorgungssicherheit.

Der Geschäftsführer der für das Stromübertragungsnetz in Baden-Württemberg zuständigen Transnet BW, Rainer Joswig, kam in seinem Vortrag zu dem Ergebnis, dass die Stromversorgung im Land in den nächsten Wintern gesichert sei. Das fortschreitende Ungleichgewicht bei der Erzeugung in Nord- und Süddeutschland erfordere allerdings schon jetzt vermehrte Eingriffe in die Erzeugungsleistung von Kraftwerken, um Engpässen im Stromnetz entgegenzuwirken.

Kontrovers diskutierte die Gruppe die vom Bund geplante Reform des Strommarktes. „Der vorgelegte Entwurf für ein Strommarktgesetz fördert alte und klimaschädliche Braunkohlekraftwerke, zudem ist dies eine besonders teure Lösung für die Stromkunden, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten“, sagte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller.

Die Gewerkschaften betonten, dass eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende deren Auswirkungen auf Beschäftigung und regionale Wirtschaftsstrukturen angemessen berücksichtigen sollte. Einig war sich die Monitoring-Gruppe darin, dass der Bund unnötige Kosten vermeiden müsse. Die nach wie vor sehr hohe und für einen Industriestandort unverzichtbare Qualität der Versorgungssicherheit dürfe auch künftig nicht in Frage stehen, zugleich müsse hier aber ein kosteneffizienter Weg eingeschlagen werden.




(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)


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Energiepolitik | Industrie | Politik

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