dena-Kongress: Aufbruch in die zweite Phase der Energiewende

18.11.15  11:50 | Artikel: 963259 | News-Artikel (e)

dena-Kongress: Aufbruch in die zweite Phase der EnergiewendeMit einem zuversichtlichen Ausblick auf die Energiewende in Deutschland und den Klimagipfel in Paris ging der 6. dena-Energieeffizienzkongress zu Ende.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, eröffnete das Abschlussplenum mit einer Einschätzung der bevorstehenden Klimaverhandlungen. Im Gegensatz zu früheren Klimakonferenzen seien die Bereitschaft der Länder größer und die technischen Möglichkeiten konkreter. Vor allem aber habe sich der grundsätzliche Ansatz geändert.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, erinnerte abschließend daran, dass die Energiewende in eine neue, zweite Phase übergangen sei. Nach dem Ausbau der erneuerbaren Energien stünden jetzt Energieeffizienz, intelligente Systeme und Innovationen im Vordergrund. In Anlehnung an die Forderung von Stefan Körzell nach einer Ethikkommission plädierte Kuhlmann für eine „Enquetekommission“ für Best-Practice-Beispiele der Energiewende.

Grundsätzlich gehe es darum, die Herausforderungen mit einer positiven Grundhaltung anzugehen, möglichst viele Akteure einzubinden und auf erfolgreichen Innovationen aufzubauen. Die dena werde genau hier ansetzen. Und der dena-Kongress werde auch im nächsten Jahr wieder eine Gelegenheit dafür bieten: am 22. und 23. November 2016.




(Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))


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