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Stuttgarter Zeitung: Porsche-Mitarbeiter finanzieren Elektroauto «Mission E»

23.12.15  09:15 | Artikel: 963368 | News-Artikel (e)

Etwa 2019 will der Sportwagenbauer Porsche mit der Produktion eines hochwertigen Elektroautos am Standort Stuttgart-Zuffenhausen beginnen. Um die Investition für eine neue Fabrik von etwa einer Milliarde Euro zu finanzieren, sollen sich nach Informationen der «Stuttgarter Zeitung» (Mittwochausgabe) auch die Mitarbeiter in Form eines Sparpakets beteiligen.

Dabei müssen Tarifangestellte und Führungskräfte auf einen Teil der Lohnerhöhung verzichten - nur Tarifmitarbeiter erhalten das Geld später in jährlichen Barausschüttungen, Zukunftsbausteine genannt, zurück.

Vorstand und Betriebsrat von Porsche haben zudem vereinbart, dass die ersten Sonderzahlungen für Neueingestellte künftig gekürzt werden. Erst vom vierten Jahr der Zugehörigkeit an erhalten diese Mitarbeiter den vollen Bonus.

Zudem kehrt der Standort Zuffenhausen in der Produktion zur 35-Stunden-Woche des Flächentarifvertrags zurück. Seit zwei Jahren wird dort 34 Stunden gearbeitet. Die sogenannte "Steinkühler-Pause" von fünf Minuten pro Stunde entfällt in der neuen "Fabrik 4.0", nicht jedoch an den alten Produktionsstätten. In den neuen Hallen sollen hochmoderne Arbeitsmethoden Einzug halten: "Da werden die Kollegen den Schraubenzieher gegen das iPad austauschen", sagte der Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück der "Stuttgarter Zeitung".




(Quelle: Stuttgarter Zeitung)


Themenbereiche:

Elektromobilität | Unternehmen

Schlagworte:

Porsche | Elektroauto (7) | Mission E | Investition (54) | Lohnerhöhung