Wir nutzen auf dieser Seite Session-Cookies, die für die Funktion der Seite notwendig sind.
Diese dienen nicht dem Tracking und gelten nur für die aktuelle Sitzung.

Für statistische Zwecke nutzen wir Google Analytics. Dabei werden sog. Tracking-Cookies gesetzt, die auf ihrem Gerät gespeichert werden. Sie können wählen, ob Sie der Verwendung von Google Analytics zustimmen:



Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer
Datenschutzerklärung

Datentransfers in Drittstaaten (z.B. bei der Nutzung von Office 365) sind seit Schrems II nicht mehr erlaubt. Aktuell verschicken die Aufsichtsbehörden Fragebögen an diverse Unternehmen. Vermeiden Sie Bußgelder und prüfen Sie, welche Maßnahmen in Ihrem Unternehmen ergriffen werden müssen. Wir stehen Ihnen gerne bei allen Fragen zum Thema Datenschutz zur Verfügung.

Testen Sie jetzt unseren VisitorTracker -
zur Nachverfolgung von Besuchern im Unternehmen.
Auch für die Gastronomie einsetzbar.

Betrugsdelikte mit Identitätsdiebstahl nehmen zu

01.02.21  08:00 | Artikel: 983002 | News-Artikel (e)

Betrugsdelikte mit Identitätsdiebstahl nehmen zuMehrere hundert Anzeigen im Monat wegen Warenkreditbetrugs werden derzeit allein bei der Berliner Polizei registriert. Martin Halweg vom Landeskriminalamt Berlin bestätigte dem rbb den Anstieg der Fälle und erklärte, dass diese Betrugsmasche kaum aufzuklären ist. Die Täter haben es leicht, an real existierende Adressen und Personendaten heranzukommen - mit Datendiebstahl im Internet oder auch mit dem Durchsuchen von Mülltonnen. "Wir stellen oft fest, dass sich Täter im Altpapiermüll zu schaffen machen und dort alte Briefe herausholen, die Personaldaten dort abschreiben und nutzen."

Dann bestellen die Betrüger unter falschem Namen Waren auf Rechnung im Internet. Für die Bestätigung geben sie eine extra dafür angelegte Email-Adresse an. An diese wird auch die Sendungsverfolgung geschickt, so dass die Täter wissen, wann genau die Lieferung zum Empfänger kommt. Der Paketbote wird an der Haustür abgefangen, bevor er klingelt. Die Täter geben sich als Mieter des Hauses aus, zeigen sogar ihre Handys mit dem Emailverlauf zum Bestellvorgang, um das Vertrauen des Paketboten zu erlagen.

Möglich wird die Masche, wenn Paketboten sich nicht die Zeit nehmen, bei jeder Zustellung einen Identitätsnachweis zu fordern. DHL erklärte gegenüber dem rbb: "Bei einer Übergabe auf der Straße muss sich der Empfänger zwingend ausweisen. (...) Richtig ist aber auch: Wir stellen mehrere Millionen Pakete pro Tag zu - da geschehen leider auch Fehler."

Betroffene sollten die Rechnungen nicht bezahlen und umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und den Anbieter im Internet das Aktenzeichen mitteilen. Kämen Inkassoforderungen, so sollten die Geschädigten diesen widersprechen.




(Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg)


Themenbereiche:

Datenschutz

Schlagworte:

Betrugsdelikte | Identitätsdiebstahl (3) | Mülltonnen | Rechnung (11) | Polizei (12)