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Fallbeispiel: Anbindung eines ERP-Systems an unseren Newsletter Server V3

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Fallbeispiel: Anbindung eines ERP-Systems an unseren Newsletter Server V3

09.08.10  07:30 | Artikel: 952052 | Proteus Fach-Artikel

Heute möchten wir Ihnen ein Lösungsszenario vorstellen, dass sich aus einem klassischen Problem eines unserer Kunden ergeben hat.

Unser Kunde setzt intern für die Fakturierung ein normales, SQL-Server gestütztes ERP-System ein. Selbstverständlich sind von vielen Kunden die eMail-Adressen im System hinterlegt, ebenso wie die entsprechende Kennzeichnung, ob ein Newsletter zugestellt werden darf oder nicht. Bei Anlage eines Neukunden wird automatisch das entsprechende Flag auf JA gesetzt.
Seine Mailing-Aktionen wickelt der Kunde über unseren Newsletter Server ab. Dabei ist es jedoch unerheblich, ob das System von uns ist, oder von anderen Anbietern, sofern Schnittstellen zum Datenbank-System vorhanden sind.

Der Newsletter Server wertet nach Versand sowohl die Opt-Outs aus, erstellt also eine Liste von eMail-Adressen von den Personen, die sich vom System abgemeldet haben, als auch die sog. Bounce-Mails. Dabei werden die Antworten von den Zielservern ausgewertet, die entsprechende Fehlermeldungen an die Absenderadresse schicken, wie z.B., dass eine Empfänger-eMail-Adresse nicht mehr existiert.

Das klassische Problem ist jetzt diese beiden Listen von Adressen mit dem internen System abzugleichen. Dabei muss bei den Opt-Out-Adressen jeweils das entsprechende Flag für den Newsletterversand gesetzt werden und bei den Bounce-Adressen diese als fehlerhaft gekennzeichnet oder auch gelöscht werden.
Neue Adressen sollen im Zuge dieses Abgleichs sofort zum Newsletter Server übermittelt werden, damit diese Empfänger bei der nächsten Aktion mit im Verteiler sind.

Für die Lösung dieser Aufgabe wurde von uns ein entsprechender Windows-Dienst erstellt, der in periodischen Intervallen diesen Abgleich automatisch durchführt. Hier reicht es nicht, den Abgleich kurz vor Versand des neuen Mailings zu machen, da Bounce-Mails auch noch nach einigen Tagen auftaushen können. Somit sind beide Systeme immer auf dem aktuellen Stand.



Eine Anpassung des Dienstes, ggf. den Export in verschiedene Verteilerlisten oder Kategorien, ist problemlos möglich.

Grund für den Einsatz eines flexiblen Server gestützten Mailing-Systems ist übrigens das Freihalten von eigenen Kapazitäten. Bei verschiedenen Software-Produkten auf dem Markt wird beispielsweise diese Software auf dem lokalen Client installiert und beim Versand die eigene Leitung benutzt, mit dem Effekt, das diese dann recht ausgelastet ist oder die eigene IP-Adresse schnell auf der sog. Black-List steht. Bein Einsatz einer Server gestützten Internetlösung halten Sie Ihre Leitung frei und versenden einige Tausend eMails pro Stunde ohne negative Folgen, ganz abgesehen von entsprechenden Marketing-Auswertungen.

Sollten Sie Fragen zu den von uns angebotenen Produkten oder Individual-Lösungen haben, so stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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