Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

FSFE findet 2.160 Mal Werbung für Adobe Reader

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










FSFE findet 2.160 Mal Werbung für Adobe Reader

10.11.10  10:12 | Artikel: 952088 | Proteus Statement

FSFE findet 2.160 Mal Werbung für Adobe ReaderÜber 2.100 Behörden und Organisationen empfehlen zum Lesen von PDF-Dateien den Reader von Adobe, obwohl es einige lizenzfreie Alternativen dazu gibt. Die Free Software Foundation Europe (FSFE) führt die aktuelle Kampagne weiter.

Auf vielen Internetseite werden PDF-Dokumente zum Download oder zum Anzeigen von Detailinformationen angeboten. Ob es Produktinformationen, Formulare oder Vordrucke für Bestellungen. Das PDF-Format, ein Akronym für 'Portable Document Format', hat sich in den letzten Jahren de facto als Austauschformat etabliert. Allerdings muss man nicht immer die Software von Adobe zum Anzeigen dieser Dokumente verwenden.
(siehe auch Proteus-News-Artikel 952071: freie Alternativen zum Acrobat Reader)

Der Acrobat Reader ist zwar ein kostenloses Programm, unterliegt jedoch trotzdem einer Lizenz. So ist das zur Verfügung stellen zum Download auf der eigenen Seite nicht gestattet. Freie Alternativen hingegen können teilweise auch selbst angeboten werden. Auch ein Blick in die IT-Nachrichten bestätigt nahezu jede Woche, dass schon wieder Sicherheitslücken im Reader entdeckt worden sind, die dem Nutzer sehr wohl Schaden können.

Leider hat sich wohl der Name Adobe in den letzten Jahren so gut etabliert, dass dieser für viele User heute ein Synonym für das Anzeigen von PDF-Dokumenten ist. Zwar hat Adobe diesen Standard erfunden, durch Einbringung des PDF-Formates in den Standardisierungsprozess der ISO wurde dies jedoch zum 1. Juli 2008 in der Version 1.7 als ISO 32000-1:2008 zum Offenen Standard.

Adobe ist nach wie vor eine Lizenz gebundene Software eines amerikanischen Herstellers. Warum werben viele Seitenbetreiber immer noch ausschließlich für Adobe auf ihrer Website?

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat im Rahmen der aktuellen Kampagne tausende von Websites untersucht und in den letzten Wochen insgesamt 2.160 mal den Link oder Hinweis auf den Reader von Adobe gefunden.

Zu den wichtigen Websites, die alternativlos den Acrobat Reader empfehlen gehören beispielsweise der Deutsche Bundestag, die Bundesbank, das Abgeordnetenhaus Berlin, die Bundesregierung und der Bundesrat.

Auf der Webseite der Bundesregierung liest man beispielsweise:

"Zum Öffnen der angebotenen PDF-Dokumente benötigen Sie den PDF-Reader. Dieses Programm können Sie auf folgender Seite kostenlos herunterladen: Adobe Reader herunterladen"

Dass die Bundesregierung Software eines amerikanischen Herstellers empfiehlt, wobei bei den freien Alternativen auch deutsche Entwickler tätig sind, ist kaum vorstellbar.

In den kommenden Wochen wird die FSFE die Betreiber der gefundenen Websites anschreiben und diese auffordern, die direkte Werbung abzustellen oder auf entsprechende Alternativen hinzuweisen.

Die Proteus Solutions GbR unterstützt die Arbeit und die Kampagne der FSFE

http://www.fsfe.org/campaigns/pdfreaders/




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Statistik | Proteus

Schlagworte:

Software (49) | kostenlos (29) | frei (32) | Alternative (14) | PDF (9) | Viewer (2) | Reader (3) | Adobe (2) | Sponsor (9) | Supporter 2010




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@952088







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
18.7.17 | Artikel: 980020
BITKOM: GPS-Tracker erreichen den Massenmarkt

Wo ist das geklaute Fahrrad und wo der ausgebüxte Hund? Dank GPS-Trackern lässt sich heute vieles verfolgen und wiederfinden. Fahrräder, Autos, Gepäckstücke, Haustiere oder auch Kinder und Demenzkranke können mit den kleinen Sendern geortet werden.

24.12.16 | Artikel: 970099
Frohe Weihnachten!

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein paar ruhige Feiertage.…

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
25.12.16 | Artikel: 970100
Alle Jahre wieder: «Ich mag Schnee» - eine lustige Geschichte

Das Jahr ist fast vorbei und die Feiertage geben die Gelegenheit mal ein wenig auszuspannen. Grund genug nicht nur Artikel über Tagesgeschehen und Fachtehmen zu veröffentlichen.

22.12.16 | Artikel: 970098
in eigener Sache: Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch wir nutzen über die besinnlichen Tage die Gelegenheit, ein paar Tage Urlaub zu machen.…

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
2.12.16 | Artikel: 970096
EAID wendet sich gegen die Aufweichung des Europäischen Datenschutzes durch deutsche Gesetze

Die Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) befürchtet eine deutliche Verschlechterung des Datenschutzes …

13.6.17 | Artikel: 980015
Ransomware: Früher, jetzt und künftig

Alleine im Jahr 2016 erpressten Hacker über eine Milliarde US-Dollar durch Ransomware-Angriffe. Die Angriffe zielten zumeist auf kleinere und größere Unternehmen und Organisationen ab.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
16.11.16 | Artikel: 970093
Datenschutzkonferenz lehnt geplante Ausweitung der Videoüberwachung ab

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder hat auf ihrer 92. Konferenz am 9. November 2016 gefordert, den vom Bundesinnenministerium vorgelegten Entwurf eines «Videoüberwachungs-Verbesserungsgesetzes» zurückzuziehen.

29.11.16 | Artikel: 970095
Cyber-Angriffe auf Telekom: BSI fordert Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen

Am 27. und 28. November 2016 sind über 900.000 Kundenanschlüsse der Deutschen Telekom von Internet- und Telefonieausfällen betroffen gewesen.