Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

griechische Mythologie auf Landesebene: unsere Trojaner

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










griechische Mythologie auf Landesebene: unsere Trojaner

12.10.11  21:35 | Artikel: 953258 | Proteus Statement

griechische Mythologie auf Landesebene: unsere Trojaner
Bild: Ross Burgess
Quelle: Wikipedia
Derzeit veröffentlichen die Medien Nachrichten und Kommentare zum Einsatz und der Rechtmäßigkeit der Bundes- und Landestrojaner teilweise im Stundentakt. Ein Thema, dass auf jeden Fall sowohl politisch, als auch ggf. strafrechtlich geklärt werden sollte.

Die Hintergründe der verschiedenen Einsätze der Landestrojaner kommen mehr und mehr ans Licht. Diverse Statements von Politikern oder Verantwortlichen ist der Erfahrung nach nur mit Vorsicht zu genießen. Heute getroffene Aussagen können morgen schon die politische Karriere ruinieren. De Facto sind diese kleinen Software-Tools eingesetzt worden; teilweise sogar bei eher Kleinkriminellen.

Der Einsatz von Trojanern, manche Medien, wie die Süddeutsche Zeitung bringen den Begriff Verfassungsverrat ins Spiel, zeigt wohl, wie schlecht es um unsere Republik bestellt ist: Eine Hehlergruppe aus München, die angeblich Kleidung und Drogerieartikel gestohlen und im Ausland weiterverkauft hatte, wurde per eingeschleuster Software, die Screenshots von den Rechnern gemacht hatte, überwacht.

Hier muss vermutlich ganz klar festgestellt werden, das Diebstahl von Kleidung und Drogerieartikeln einen terroristischen Akt darstellen; anders ist der Einsatz von solcherlei Software ja nicht zu rechtfertigen. Wehe dem 14-jährigen Mädchen, das auf die schiefe Bahn gerät und im Drogeriemarkt einen Lippenstift mitgehen lässt: Da muss mindestens ein SEK geboten werden.

Selbst wenn der Einsatz per Richter angeordnet ist bzw. ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren darstellt, sollte man meinen, dass verschiedene Beamte hoher Besoldungsstufe vielleicht auch mal über den Richterspruch des Bundesverfassungsgerichts nachdenken.

Wir werden sehen, was sonst noch an den Tag kommt. Sicher ist: es wird nichts passieren.

Keine strafrechtlichen Konsequenzen für niemanden, da niemand verantwortlich war, keiner irgendetwas überhaupt wusste oder parlamentarische Immunität geniest. Fall überhaupt, gibt es den einen oder anderen Rücktritt eines Politikers, der dann mit einer knapp 5-stelligen monatlichen Rente in den vorzeitigen Ruhestand geht, damit dieser Zeit für Nebentätigkeiten in diversen Aufsichtsräten hat.

Journalist und Blogger Thomas Knüwer hat sich auch ein paar Gedanken zum Thema Bundestrojaner gemacht.

Nachzulesen unter www.indiskretionehrensache.de.

Durchaus empfehlenswert.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Kommentar | Datenschutz | Recht | Internet

Schlagworte:

Trojaner (14) | Bayern (41) | Landestrojaner | Kommentar (56)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@953258







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
28.12.16 | Artikel: 970103
Unglaublich leichtsinnig: Wenn der elektronische Datenschutz unterschätzt wird

Bei dem Begriff Compliance denken die meisten Menschen an Korruptionsaffären, unlautere Geschäfte und Verwicklungen von Politik und Wirtschaft, die hierzulande eigentlich verpönt sind.

22.6.17 | Artikel: 980017
Infografik zeigt, was welche Länder Ihnen (legal) online gestatten

Online-Zensur ist das neueste Schlachtfeld im Kampf für die Informationsfreiheit und den uneingeschränkten Zugriff auf Inhalte und Wissen. Die Infografik von vpnMentor der Online-Zensur zeigt auf …

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
23.6.17 | Artikel: 980018
Bitkom zum so genannten «Staatstrojaner»

Zur Gesetzesänderung, die den Einsatz von so genannten «Staatstrojanern» zur Überwachung der verschlüsselten Messenger-Kommunikation auf Smartphones erlauben soll, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr.

4.8.17 | Artikel: 980021
Skala von A bis G macht Schluss mit A+++

Die Hersteller von Elektro- und Haushaltsgeräten müssen sich auf ein neues System bei der Kennzeichnung des Energieverbrauchs einstellen. Zum 1.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
24.12.16 | Artikel: 970099
Frohe Weihnachten!

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein paar ruhige Feiertage.…

29.11.16 | Artikel: 970095
Cyber-Angriffe auf Telekom: BSI fordert Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen

Am 27. und 28. November 2016 sind über 900.000 Kundenanschlüsse der Deutschen Telekom von Internet- und Telefonieausfällen betroffen gewesen.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
24.8.17 | Artikel: 980022
Übersichtlich, intuitiv und sicher: Online-Banking-Nutzer sind zufrieden

Die Bankgeschäfte bequem vom heimischen Sofa aus erledigen, per Video-Chat über die Finanzen beraten lassen und unterwegs schnell eine Überweisung tätigen: 73 Prozent der Internetnutzer setzen auf Online-Banking (2016: 70 Prozent).

18.7.17 | Artikel: 980020
BITKOM: GPS-Tracker erreichen den Massenmarkt

Wo ist das geklaute Fahrrad und wo der ausgebüxte Hund? Dank GPS-Trackern lässt sich heute vieles verfolgen und wiederfinden. Fahrräder, Autos, Gepäckstücke, Haustiere oder auch Kinder und Demenzkranke können mit den kleinen Sendern geortet werden.