Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

First Solar flüchtet aus Deutschland - Herzlichen Glückwunsch an die Herren Rösler und Röttgen!

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










First Solar flüchtet aus Deutschland - Herzlichen Glückwunsch an die Herren Rösler und Röttgen!

17.04.12  18:30 | Artikel: 954360 | News-Artikel (e)

First Solar flüchtet aus Deutschland - Herzlichen Glückwunsch an die Herren Rösler und Röttgen!Zum heute bekanntgegebenen Totalrückzug des US-amerikanischen Modulherstellers First Solar aus Deutschland erklärt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH):

Der bevorstehende Verlust von 1200 Arbeitsplätzen in Brandenburg ist der bisher größte persönliche Erfolg der Minister Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU) seit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Frühjahr 2011 nach Fukushima das Solare Zeitalter ausrief. Weil zwischenzeitlich die Kosten von Solarmodulen tatsächlich schneller sanken als die Solarvergütung, glaubte die Bundesregierung, die Solarfirmen am Standort Deutschland einem Überlebenstest unterwerfen zu müssen. Das Ergebnis ist spätestens seit heute bekannt. Mit dem US-Konzern First Solar verlässt der zweitgrößte PV-Hersteller der Welt fluchtartig den Standort Deutschland.

In Kenntnis und auf Grundlage der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das zum 1. Januar 2012 in Kraft trat, errichtete First Solar sein zweites Werk in Frankfurt/Oder mit einer Jahresproduktions-Kapazität von 560 Megawatt. Es ging im November 2011 in Betrieb. Wenige Wochen, nachdem das Gesetz in Kraft getreten war, zettelten die Minister Rösler und Röttgen eine neue Debatte über weitere tiefgreifende Reduktionsschritte bei den Vergütungssätzen für Solarstrom an. First Solar reagierte mit Kurzarbeit in Frankfurt/Oder – eine Art letzte demonstrative Warnung, die bei der Bundesregierung dennoch auf taube Ohren stieß.

Die Solar-Vergütung, die nach dem ursprünglichen EEG 2012 in diesem Jahr ohnehin um fast 30 Prozent sinken sollte, wurde nach dem inzwischen von der schwarz-gelben Koalition im Bundestag verabschiedeten Artikelgesetz noch einmal dramatisch reduziert. Der Zubau von PV-Anlagen soll zudem in den kommenden Jahren auf einen Bruchteil der gegenwärtigen Ausbauvolumina gedrückt werden. Darüber hinaus musste der US-Konzern, dessen Dünnschicht-Module speziell auf den Einsatz in großen Freiflächenanlagen ausgerichtet sind, die erstmals eingeführte 10-Megawatt-Größenbegrenzung geradezu als Aufforderung der Bundesregierung verstehen, das Land zu verlassen. So ist es gekommen. First Solar ist nicht das erste Unternehmen das im Land der Energiewende aufgibt – und ganz sicher nicht das letzte.

Die Verantwortung trägt zuallererst die Bundesregierung.

Jürgen Resch, Dr. Gerd Rosenkranz




(Quelle: Deutsche Umwelthilfe e. V. / Jürgen Resch, Dr. Gerd Rosenkranz)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Photovoltaik | erneuerbare Energien | Politik

Schlagworte:

Photovoltaik (287) | Pressemitteilung (81) | Deutsche Umwelthilfe e. V. | Röttgen (6) | Rösler (64) | First Solar




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954360







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.