Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EILMELDUNG: Bund und Länder einigen sich bei Solarförderung

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Fachartikel
Proteus Direkt
Statements
Autorenliste
Messen & Termine
Vorträge, Seminare
& Workshops
Buch:
Jahrbuch
Energiewende 2014
Buch:
Netzpolitik &
Sicherheit
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










EILMELDUNG: Bund und Länder einigen sich bei Solarförderung

27.06.12  20:50 | Artikel: 954441 | News-Artikel (Red)

EILMELDUNG: Bund und Länder einigen sich bei Solarförderung
Peter Altmaier, MdB
Bundesumweltminister
Bildquelle:
Deutscher Bundestag
H. J. Müller
Heute tagte erneut der Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern und hat sich über die Kürzungen der Solarförderung geeinigt. Diese fällt weitaus besser aus, als bisher vorgesehen.

Für große Dachanlagen soll es statt der ursprünglich geplanten 16,50 Cent pro Kilowattstunde 18,50 Cent geben. Derzeit kommen Hauseigentümer noch üppige 24,43 Cent pro Kilowattstunde. Mit dieser Abmilderung soll der Solarbranche geholfen werden, die wegen verschiedener Anbieter aus Fernost, allen voran China, derzeit stark ums Überleben kämpfen.

Solarparks der Megawatt-Klasse erhalten dafür 20 bis 30 Prozent weniger Einspeisevergütung. Die Förderung als solche soll mit dem Erreichen der geplanten 52.000 Megawatt (MW) auslaufen; bis dato steht Deutschland bei 28.000 MW.

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier hat sich für die schnelle Einigung, noch vor der Sommerpause, stark gemacht. Die Kürzungen, die auch rückwirkend zum 1. April gelten, werden entsprechend verrechnet werden. Werden in Zukunft mehr als 3500 Megawatt Leistung zugebaut, so sollen automatisch weitere Absenkungen greifen. Solarparks über zehn Megawatt werden nun keine Förderung mehr erhalten.
Dem ausgehandelten Kompromiss müssen Bundestag und Bundesrat noch zustimmen.

Damit kann Bundesumweltminister Peter Altmaier einen ersten großen Erfolg in seiner Amtszeit verbuchen. Vorgänger Norbert Röttgen wollte ja deutlich drastischere Kürzungen. Hier hatten die Länder jedoch mit Zweidrittelmehrheit im Bundesrat die Zustimmung verweigert.

Weitere Detail werden vermutlich in den nächsten Tagen vorliegen.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

EEG (476) | Solarkürzung (6) | Einspeisevergütung (29) | Altmaier (97) | Bund (387) | Länder (26) | Photovoltaik (210) | Vermittlungsausschuss (7) | Solarförderung (7)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954441







© by Proteus Solutions GbR 2016


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
4.11.15 | Artikel: 963212
Stromspeicher für die Energiewende: Pilotprojekte und Förderprogramm stellen wichtige Weichen

Speicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: sie flankieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien, stützen die Netze und werden stetig günstiger.

11.12.15 | Artikel: 963337
Fell: «Arbeiter-Partei» SPD vernichtet gezielt massenhaft Jobs bei Erneuerbaren Energien

Die SPD, die sich nach eigenem Bekunden stets für die Belange der Arbeitnehmer einsetzt, ist erstaunlich still angesichts des massiven Jobabbaus in der Branche der Erneuerbaren Energien, den ihr Parteichef Gabriel als Energieminister zur Zeit gnadenlos organisiert.

25.1.16 | Artikel: 970019
Umweltminister Franz Untersteller weiht 10 Windkraftanlagen im Main-Tauber-Kreis ein

«Windenergie im Klosterwald bedeutet sauberen Strom, wichtigen Klimaschutz und regionale Wertschöpfung» fasste Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller am Samstag die wesentlichen Merkmale des neuen Windparks im Main-Tauber-Kreis zusammen.

20.11.15 | Artikel: 963264
AGEB: Energieverbrauch in Deutschland - Daten für das 1. - 3. Quartal 2015

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland um etwa 1,7 Prozent auf rund 13.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
22.3.16 | Artikel: 970035
Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint ...

Der Tag, an dem nichts geschah, war der 17. Oktober 2015. Im Beobachtungszeitraum von über einem Jahr wurde dieses Datum identifiziert als der Tag mit der geringsten Einspeisung aus Sonnenenergie und Windkraft.

4.11.15 | Artikel: 963216
AG Energiebilanzen: Energieverbrauch wird 2015 steigen

Wie die AG Energiebilanzen in ihrer traditionellen und meist sehr präzisen Herbstprognose ausführt, werden die erneuerbaren Energien mit einen Zuwachs von knapp 9 Prozent am stärksten zulegen.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
19.11.15 | Artikel: 963260
Bundesregierung setzt beim Thema Energieeffizienz weiterhin auf das Prinzip Hoffnung

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft der Bundesregierung Versagen bei der energetischen Gebäudesanierung vor. Nach Auffassung der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation verfehlt die gestern vom Bundeskabinett verabschiedete Effizienzstrategie Gebäude (ESG) ihr selbst gesetztes Ziel, Wege in einen klimaneutralen Gebäudebestand aufzuzeigen. …

13.11.15 | Artikel: 963244
Die närrische Zeit hat begonnen - BDEW als Klimaretter

Am 11.11. beginnt die närrische Zeit, der Sonnenflüsterer geht lieber auf den Narrengipfel statt auf den Energiegipfel und auch im fernen Berlin kommt es zur Büdden’red der Wilden Hilde.