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Bundesumweltminister Altmaier zweifelt an Energiewende

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Bundesumweltminister Altmaier zweifelt an Energiewende

16.07.12  06:00 | Artikel: 954466 | News-Artikel (Red)

Bundesumweltminister Altmaier zweifelt an Energiewende
Peter Altmaier, MdB
Bundesumweltminister
Bildquelle:
Deutscher Bundestag
H. J. Müller
Bundesumweltminister Altmaier bezweifelt, dass die Energiewende erfolgreich umgesetzt werden kann. Gleichzeitig kritisiert er die Arbeit seines Vorgängers Norbert Röttgen.

Peter Altmaier lässt seinen Vorgänger Röttgen schlecht aussehen, weil es Fehler und schwere Versäumnisse gab, erklärte dieser gegenüber der Bild am Sonntag; ohne allerdings Norbert Röttgen persönlich anzugreifen.

Altmaier "stelle sich die Frage, ob es gelinge, den Stromverbrauch bis zum Jahre 2020 um zehn Prozent zu senken. Möglicherweise werde es auch deutlich weniger Elektroautos geben, als bislang angenommen." so Altmaier. "Wenn wir das noch irgendwie schaffen wollen, dann bedarf das riesiger Anstrengungen"

Dabei nennt Altmaier deutlich die Fehler, die Röttgen in seiner Amtszeit gemacht hat. So hätte es "Prognosen zur Höhe der Strompreise gegeben, die dann revidiert werden mussten". Die Prognosen der Vergangenheit kritisierte Altmaier besonders, da diese nicht hinreichend mit klaren Zielen unterlegt gewesen seien. Zudem betont er, nicht jedem sei "der Koordinierungsbedarf bei der Energiewende klar" gewesen.

Auf den Punkt gebracht sagt der Minister: "Da sind Fehler gemacht worden. Diese Fehler müssen wir jetzt korrigieren." Er habe sich als Umweltminister vorgenommen, keine neuen Vorhersagen in die Welt zu setzen, von deren Realismus er nicht überzeugt sei.

"Wenn wir nicht aufpassen, dann kann die Energiewende zu einem sozialen Problem werden", erklärte Altmeier weiter und macht damit deutlich, dass der Atomausstieg zu starken Preiserhöhungen führen könnte. Die Energiepreise seien in der Vergangenheit aus den Augen verloren worden. "Für mich hat höchste Priorität, dass Strom bezahlbar bleibt".

Altmaier zeigte sich schon in der Vergangenheit eher pragmatisch und verbindet die Energiewende auch mit seinem persönlichen Erfolg: "An der Antwort auf die Frage, ob es mir gelingt, die Energiewende flott zu machen, wird sich entscheiden, ob ich ein guter und erfolgreicher Umweltminister bin."




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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erneuerbare Energien | Politik

Schlagworte:

Energiewende (541) | Peter Altmaier (50) | Bundesumweltminister (14) | Interview (27) | erneuerbare Energien (146)




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