Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Neckermann.de: Marketing mit Galgenhumor

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Neckermann.de: Marketing mit Galgenhumor

31.07.12  08:00 | Artikel: 954497 | News-Artikel (Red)

Neckermann.de: Marketing mit Galgenhumor»Insolvent. Na und?« Mit solchen saloppen Aussagen will der Versandhändler Neckermann seine besten Kunden bei der Stange halten. Auf der Internetseite geht das Unternehmen recht selbstbewusst mit der eigenen Insolvenz um: »Sie haben momentan wenig Geld in der Kasse? Wir wissen, wie sich das anfühlt.«

Versandhändler Neckermann hatte vor zwei Wochen Insolvenz angemeldet. In der Folge stellten die Post und andere Paketdienste ihre Dienstleistung erst mal ein. Derzeit läuft die Auslieferung aber wieder.

Der Versandhändler baut dabei auf langjährige und treue Kunden und versucht mit selbstkritischen Sprüchen über die Insolvenz hinwegzutäuschen. Die Art und Weise kann derzeit auf der Neckermann.de bewundert werden.

"Insolvent. Na und?" steht dort weiß auf schwarz. "Sie wollen schließlich kein Geld bei uns bestellen, sondern Ware." Und: "Sie haben momentan wenig Geld in der Kasse? Wir wissen, wie sich das anfühlt."

Mit den Sprüchen sollen die treusten Kunden animiert werden, weiter zu bestellen. Immerhin kann wieder geliefert werden. Die Kunden sollen nun Waschmaschinen, Kühlschränke und Fernseher aus der sogenannten Treuelinie bestellen, um doch noch Geld in das Unternehmen zu bekommen. "Bitte halten Sie uns die Treue", schreibt Neckermann auf der Website.

Das Unternehmen ist in die Pleite gerutscht, weil der US-Investor Sun Capital Partners als Eigentümer einen Sanierungsplan nicht mittragen wollte. Derzeit versucht Insolvenzverwalter Michael Frege das Versandhandelsunternehmen zu verkaufen. Erste Interessenten soll es bereits geben.

Ob der selbstkritische Humor hilft, ist wohl eher fraglich.



neckermann.de




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Marketing | Internet | Unternehmen

Schlagworte:

Neckermann | Insolvenz (23) | Humor | Kundentreue | Internetmarketing




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954497







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
16.5.17 | Artikel: 980012
Peter Schaar: Das neue Big Brother-Gesetz

In dieser Woche, am 18. Mai 2017 wird der Deutsche Bundestag unter Tagesordnungspunkt 23 über ein höchst problematisches Gesetz entscheiden, das am 27.

16.11.16 | Artikel: 970093
Datenschutzkonferenz lehnt geplante Ausweitung der Videoüberwachung ab

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder hat auf ihrer 92. Konferenz am 9. November 2016 gefordert, den vom Bundesinnenministerium vorgelegten Entwurf eines «Videoüberwachungs-Verbesserungsgesetzes» zurückzuziehen.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
18.7.17 | Artikel: 980020
BITKOM: GPS-Tracker erreichen den Massenmarkt

Wo ist das geklaute Fahrrad und wo der ausgebüxte Hund? Dank GPS-Trackern lässt sich heute vieles verfolgen und wiederfinden. Fahrräder, Autos, Gepäckstücke, Haustiere oder auch Kinder und Demenzkranke können mit den kleinen Sendern geortet werden.

16.5.17 | Artikel: 980012
Peter Schaar: Das neue Big Brother-Gesetz

In dieser Woche, am 18. Mai 2017 wird der Deutsche Bundestag unter Tagesordnungspunkt 23 über ein höchst problematisches Gesetz entscheiden, das am 27.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
13.6.17 | Artikel: 980015
Ransomware: Früher, jetzt und künftig

Alleine im Jahr 2016 erpressten Hacker über eine Milliarde US-Dollar durch Ransomware-Angriffe. Die Angriffe zielten zumeist auf kleinere und größere Unternehmen und Organisationen ab.

3.3.17 | Artikel: 980005
Frühjahrsputz für das Smartphone

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Checkliste für mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55