Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

BEE: Initiative DENEFF legen Sofortprogramm vor: Energiewende beschleunigen statt zerreden

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










BEE: Initiative DENEFF legen Sofortprogramm vor: Energiewende beschleunigen statt zerreden

08.08.12  11:40 | Artikel: 954518 | News-Artikel (e)

BEE: Initiative DENEFF legen Sofortprogramm vor: Energiewende beschleunigen statt zerreden
Prof. Dr. Hubert Weiger,
BUND-Vorsitzender
Foto: Julia Puder / BUND
"2050 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen und bis 2020 soll der Stromverbrauch in Deutschland um ein Zehntel niedriger sein. Diese Ziele der Bundesregierung lassen sich nur erreichen, wenn die Energiewende nicht zerredet, sondern wenn sie beschleunigt wird", sagte Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND heute vor der Presse in Berlin. Weiger kritisierte vor allem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der die Energieeffizienz blockiere und den Ausbau der erneuerbaren Energien immer wieder in Frage stelle. "Wir müssen dringend weg von der klimaschädlichen Kohleverstromung und weg von der riskanten Atomkraft. Die Angstmache vor der Energiewende und unseriöse Behauptungen über dadurch ausgelöste Strompreiserhöhungen helfen nicht weiter. Nötig wäre eine zupackende Energiepolitik seitens der Bundesregierung und dafür legen wir heute ein Sofortprogramm vor. Nur wenn der Energieverbrauch entscheidend sinkt, wird dieses Land den Umstieg auf erneuerbare Energien schnell und kostengünstig schaffen", sagte Weiger.

Der Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Dietmar Schütz, forderte die Politik zu mehr Verlässlichkeit auf: "Die Bundesregierung darf das Vertrauen der Menschen und der Investoren in den Willen zur Energiewende nicht weiter untergraben. Deshalb muss mit der unsachlichen Kritik am Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt Schluss sein. Das Motto muss lauten: Ziele erreichen statt Ziele aufweichen." Notwendig seien ein klares Bekenntnis zum Erneuerbare-Energien-Gesetz als wichtigstem Ausbauinstrument für erneuerbare Energien im Stromsektor und eine gerechtere Kostenverteilung. Während stromintensive Unternehmen immer weiter entlastet würden, steige der Beitrag zum Umbau der Energieversorgung bei privaten Haushalten und kleineren Unternehmen überproportional. Im Wärmebereich müsse die Bundesregierung eine umfassende Gesetzesnovelle auf den Weg bringen, die bei Neubauten und im Gebäudebestand einen wahren Boom der erneuerbaren Energien zum Heizen auslöse, verlangte Schütz.

Carsten Müller, Vorstandsvorsitzender Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), verwies darauf, dass nur durch eine konsequente Effizienzpolitik Energiekosten gedämpft und die Abhängigkeit von teuren Energieimporten beendet werden könne: "Mit den Zielen der Bundesregierung zur Senkung des Strom- und Wärmebedarfs steht und fällt die Energiewende. Sie stehen nicht zur Debatte, wenn Vorhaben wie die Steuerförderung für Haussanierer oder Effizienzanreize für Unternehmen jetzt schnell umgesetzt werden. Energiesparende Lösungen 'made in Germany' sind weltweit spitze. Das muss auch der Maßstab für die Bundesregierung bei der Umsetzung der EU-Effizienzrichtlinie sein."

Erforderlich sei eine klare und verbindliche Ordnungs- und Förderpolitik für mehr Energieeffizienz über 2020 hinaus. Dazu gehöre die Schaffung einer zuverlässigen und haushaltsunabhängigen Finanzierung, die durch einen unabhängigen Marktakteur mit konkreten Zielvorgaben koordiniert wird. Nur so könnten die Finanzierung der energetischen Gebäudesanierung verstetigt und Marktanreize zum Einsatz effizienter Produkte ausgelöst werden. Müller nannte als mögliche Programme "Abwrackprämien" für Stromfresser wie veraltete Kühlgeräte und Pumpen. Dringend modernisiert werden müssten auch ineffiziente Antriebe in Industriebetrieben oder kostenintensive Beleuchtungs- und Heizungssysteme in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden.




(Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Unternehmen

Schlagworte:

DENEFF (2) | Prof. Dr. Hubert Weiger | BUND-Vorsitzender | Energieeffizienz (46) | Stromverbrauch (50) | Strompreiserhöhungen (2) | Energiewende (372)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954518







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

20.10.16 | Artikel: 970090
Wie Tesla die Autobranche das Fürchten lehrt

Während sich die großen Automobilkonzerne weiterhin schwer tun, den großen Wurf im Bereich der E-Mobilität zu landen, feiert Tesla mit seinen reinen Elektrofahrzeugen weltweit Erfolge.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …