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Kommentar: Nachrichtenagentur Reuters Opfer von Hacker-Manipulation [UPDATE]

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Kommentar: Nachrichtenagentur Reuters Opfer von Hacker-Manipulation [UPDATE]

16.08.12  13:20 | Artikel: 954541 | Proteus Statement

Kommentar: Nachrichtenagentur Reuters Opfer von Hacker-Manipulation [UPDATE]Immer wieder hört man ja von Angriffen auf Websites, die dann Malware verteilen oder auch irgendwelche Werbegrafiken enthalten, die vom Inhaber so nicht geplant waren. Bemerkenswerter Weise sind doch sehr oft die kostenlosen oder freien Content-Management-Systeme (CMS) wie Wordpress, Joomla und Co. betroffen.



UPDATE
Der Blog der Agentur Nachrichtenagentur Reuters ist erneut gehackt worden, wie das Unternehmen in eigener Sache mitteilte. Dieses Mal wurde offenbar eine Falschmeldung über das Ableben des saudi-arabischen Außenminister Prinz Saud al-Faisal veröffentlicht, die Reuters jedoch umgehend wieder gelöscht hat. Die Täter seien bislang noch unbekannt.




Vergangenen Freitag hat es die journalistische Blog-Plattform von Reuters in den USA erwischt. Im Gegensatz zu Viren oder Werbung wurden hier allerdings Falschmeldungen zur Situation in Syrien gezielt platziert, wie es über einen Blog-Eintrag des Wall Street Journal bekannt wurde.

Offensichtlich hatten die verantwortlichen Administratoren ein Update auf die aktuellste Version wohl ausgelassen, obwohl die Sicherheitslücken der veralteten Version 3.1.1 hinreichend bekannt waren.

Werbung und Viren haben mit Sicherheit Ihren Charme für User, die solche Websites besuchen. Im Zweifelsfall ist eben eine Neuinstallation des verseuchten Systems notwendig. Passiert das jedoch hoch professionellen Nachrichtenagenturen wie Reuters, dann ist das kein einfacher Fehler mehr, sondern grobe Fahrlässigkeit.

Werden bei einem lokalen Händler durch Fremdzugriffe und Ausnutzung von bekannten Sicherheitslücken z.B. Preise in einem Shopsystem verändert, so kann dieser im ungünstigsten Fall die Hütte zu machen. Nachrichtenagenturen - und Reuters gehört zu den TOP 5-Agenturen - sollten solche Fehler nicht unterlaufen. Hier könnten Falschmeldungen nahezu bewaffnete Konflikte oder zu mindestens schwere diplomatische Verwicklungen auslösen.

Der sorglose Umgang mit solchen Softwarekomponenten, die im Web zur Verfügung stehen, zeigt wohl doch sehr deutlich, dass diese Agenturen immer noch nicht im Internet-Zeitalter angekommen sind. Hier ist die Herkunft aus dem Print-Bereich deutlich zu erkennen.

Mit diesem Beispiel kann sich jeder ausrechnen, wie sich solche Falschmeldungen auswirken können; dazu muss man weder paranoid sein, noch an Verschwörungstheorien glauben.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

Datenschutz | Sicherheit | Internet

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Reuters (2) | Kommentar (56) | Hacker (21) | Falschmeldungen (2) | Nachrichtenagenturen (2) | Content-Management-Systeme (CMS) (2) | Updates (2)




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