Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Strompreise: Der Staat ist Preistreiber Nr. 1

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Strompreise: Der Staat ist Preistreiber Nr. 1

17.08.12  15:10 | Artikel: 954550 | News-Artikel (e)

Bürger zahlen jährlich über 15 Milliarden Euro Steuern und Abgaben

Fast die Hälfte des Strompreises zahlen die Deutschen an den Staat. Entgegen der politischen Appelle, die Belastungen für Privatkunden zu begrenzen, wird gerade der Anteil an staatlichen Steuern und Abgaben am Strompreis weiter steigen. Allein im vergangenen Jahr haben private Stromkunden dafür bereits 15,6 Milliarden Euro bezahlt.

Aktuelle Strompreiszusammensetzung
Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom lag im Jahr 2011 bei 24,34 Cent pro Kilowattstunde. In diesem Zeitraum haben die privaten Stromkunden laut Branchenverband BDEW 139,7 Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Das bedeutet, dass die privaten Verbraucher im vergangenen Jahr rund 34 Milliarden Euro für Strom bezahlt haben.

Die Kosten für die Nutzung der Stromnetze machen dabei 24 Prozent (8,2 Milliarden Euro) des Preises aus. Der Anteil der Energieversorger für Beschaffung, Vertrieb und Marge liegt bei 30 Prozent (10,2 Milliarden Euro). Die restlichen 46 Prozent (15,6 Milliarden Euro) bestehen aus staatlich verordneten Steuern und Abgaben.

EEG-Umlage und Mehrwertsteuer sind verantwortlich
Für den hohen Anteil an Steuern und Abgaben am Strompreis sind vor allem die EEG-Umlage und die Mehrwertsteuer, die auch auf Steuern und Abgaben erhoben wird, verantwortlich.

"Durch den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien steigt die Abgabenlast für die privaten Verbraucher, während sich die Industrie auf zahlreiche Ausnahmeregelungen berufen kann", sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. "Zusätzlich wird bei den Privatkunden auf alle Steuern und Abgaben noch die Mehrwertsteuer von 19 Prozent aufgeschlagen. Dabei ist Strom ein lebensnotwendiges Gut und sollte nur mit 7 Prozent besteuert werden."

Weiterer Anstieg des Staatsanteils abzusehen
Sollte die EEG-Umlage im Jahr 2013 wie derzeit von unterschiedlichen Experten prognostiziert auf 5 Cent pro kWh ansteigen, würde die Stromrechnung eines privaten Haushaltes mit einem Verbrauch von 4.000 kWh pro Jahr um rund 67 Euro ansteigen. Der Anteil von Steuern und Abgaben am Strompreis würde dann auf 50 Prozent der Gesamtkosten ansteigen.


Bild: Verivox




(Quelle: Verivox GmbH)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Stromkosten (27) | EEG (377) | erneuerbare Energien (146) | Politik (54) | PM (7)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954550







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.