Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

DENA: Deutscher Energiewende-Index steigt leicht

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










DENA: Deutscher Energiewende-Index steigt leicht

10.09.12  10:10 | Artikel: 954600 | News-Artikel (e)

DENA: Deutscher Energiewende-Index steigt leichtIndustrie sorgt sich um Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Energieeffizienz ist entscheidender Faktor für den Erfolg der Energiewende.

Die Stimmung in der Wirtschaft gegenüber der Energiewende hat sich laut Deutschem Energiewende-Index (DEX) im dritten Quartal leicht um zwei Punkte auf einen eher positiven Wert von 102,8 verbessert. Die Werte stiegen vor allem bei Investoren, Herstellern und Zulieferern sowie Energieversorgungsunternehmen. Bei Netzbetreibern und in der Vergleichsgruppe von Politik und Verbänden hat sich dagegen die Stimmungslage verschlechtert.

Im Vergleich zum Vorquartal sieht die Mehrheit der befragten Unternehmen die Auswirkungen der Energiewende auf den Wirtschaftsstandort Deutschland, die eigenen Produktionskosten und die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Produkte weniger kritisch, aber immer noch deutlich negativ. Ihre zukünftige Wettbewerbsposition beurteilt die Industrie hingegen deutlich positiver als noch vor drei Monaten.

Ein wichtiges und kritisch gesehenes Thema bleibt die Versorgungssicherheit. Während sie aktuell noch positiv bewertet wird, fürchten viele Unternehmen in den kommenden 12 Monaten nach wie vor eine Verschlechterung. Auffällig ist die Einschätzung der Netzbetreiber: Deutlich stärker als noch vor drei Monaten äußern sie Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Versorgungssicherheit (verschlechtert um 11,3 Punkte auf 54,7).

Energieeffizienz gilt in der Wirtschaft allgemein als entscheidender Faktor für das Gelingen der Energiewende. Breite Zustimmung findet auch die Ansicht, dass Energieeffizienz ein Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland darstellt. Investoren, Hersteller und Zulieferer sowie Energieverbraucher sehen in Energieeffizienz vor allem ein Instrument, das sich wirtschaftlich rechnet. Energieversorger und Netzbetreiber setzen stärker darauf, mit Energieeffizienz neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Die Auswirkungen der Energiewende auf die drei Kernziele Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit werden sehr unterschiedlich bewertet. Am besten ist die Stimmungslage im Hinblick auf die Umweltziele (verbessert um 1,5 Punkte auf 127,1), eher negativ für die Versorgungssicherheit (plus 2,9 auf 98,8) und negativ für die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung (plus 1,9 auf 82,6).

Der DEX basiert auf einer Wirtschaftsumfrage und wird quartalsweise von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und der Wirtschafts- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young GmbH herausgegeben. Die Skala reicht von 0 (sehr negativ) über 100 (neutral) bis 200 (sehr positiv). Im dritten Quartal 2012 nahmen 295 Unternehmen, Städte und Verbände an der Umfrage teil.




(Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) )


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Statistik

Schlagworte:

Deutscher Energiewende-Index | Wirtschaft (86) | Versorgungssicherheit (50) | Energiewende (372) | Energieversorger (64) | Netzbetreiber (34)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954600







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.