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Erzeugung erneuerbarer Energien hat für Versorger oberste Priorität

18.09.12  13:00 | Artikel: 954621 | News-Artikel (e)

Vom Stadtwerk bis zum Energiekonzern: Der Ausbau erneuerbarer Energien ist das beherrschende Thema bei den Versorgern. In 95 Prozent der Unternehmen geht das Management davon aus, dass dieses Thema ihre Geschäftstätigkeit nachhaltig beeinflussen wird. Für jeden dritten Entscheider gelten die Energiewende und der Ausbau der regenerativen Energien sogar als wichtigste Herausforderung überhaupt. Demnach sind überzeugende Lösungen für die Energieerzeugung die wichtigste Stellschraube, um mittelfristig den Unternehmenserfolg zu sichern. Das ergibt die Studie "Branchenkompass 2012 Energieversorger" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Bei 78 Prozent der Versorger sind für die nächsten drei Jahre Investitionen in die regenerative Stromerzeugung geplant. Damit ist es das bedeutendste Entwicklungsfeld der gesamten Branche. Die Energieexperten von Steria Mummert Consulting sehen die Unternehmen auf dem richtigen Weg: "Die Versorger erkennen, dass eine moderne Energieerzeugung Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg wird." So gehen 63 Prozent der befragten Entscheider davon aus, dass die Energieerzeugung mittelfristig an Einfluss auf das Geschäftsergebnis gewinnt. Damit springt das Thema auf Platz 1 der Prioritätenliste. Bei der Erhebung vor zwei Jahren galt noch ein professionelles IT-Management als wichtigste Aufgabe.

Völlig neu sind die Gedanken zur nachhaltigen Energiegewinnung jedoch nicht: Sie stehen bereits seit längerem weit oben auf der Agenda, nicht erst seit dem Atomunfall von Fukushima 2011. "Das große Umdenken hat in Deutschland bereits Jahre vorher stattgefunden", so die Experten von Steria Mummert Consulting. 2008 planten 55 Prozent der Unternehmen Investitionen in regenerative Energiegewinnung, 2010 waren es bereits 74 Prozent. Bei der aktuellen Befragung sind nur vier Prozentpunkte hinzugekommen. Das Unglück von Japan hat diese Entwicklung allerdings beschleunigt und unumkehrbar gemacht. 2011 nahm die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 17 Prozent zu und erreichte damit einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Bruttostromverbrauch.

Hintergrundinformationen zur Studie
Im April und Mai 2012 befragte das Marktforschungsinstitut forsa für Steria Mummert Consulting Entscheider aus 100 Energieversorgungsunternehmen Deutschlands zu den Branchentrends sowie zu Strategien und Investitionszielen bis 2014. Die Entscheider repräsentieren die wichtigsten Gruppen der deutschen Energieversorgung: die Stadtwerke, die Regionalversorger und die großen Energiekonzerne. Befragt wurden vor allem Vorstandsvorsitzende und -mitglieder, Geschäftsführer, Leiter von Finanzen und Controlling, kaufmännische Leiter sowie Vertriebs- und Marketingleiter. forsa führte die Befragung in Form von Computer Assisted Telephone Interviewing (CATI) durch.




(Quelle: Steria Mummert Consulting AG)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

erneuerbarer Energien (2) | Versorger (4) | Stadtwerke (11) | Energiekonzern (20) | Investitionen (20) | Branchenkompass 2012 Energieversorger (2)




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