Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Neuer Schwung für die Energiewende: Windgas made in Suderburg

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Neuer Schwung für die Energiewende: Windgas made in Suderburg

20.09.12  09:30 | Artikel: 954626 | News-Artikel (e)

Neuer Schwung für die Energiewende: Windgas made in SuderburgGreenpeace Energy will in Niedersachsen Windgas produzieren
Gasunie übernimmt Einspeisung ins Gasnetz

Die Energiewende kommt nach Suderburg. Die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy plant, im Gewerbepark der niedersächsischen Gemeinde im Kreis Uelzen eine Windgas-Erzeugungsanlage zu errichten, die Windstrom in Gas umwandelt.

"Der Standort Suderburg bietet für uns aufgrund seiner Lage und Infrastruktur ideale Voraussetzungen für die Errichtung unserer ersten Anlage zur Windgasproduktion", sagt Dr. Steffen Welzmiller, Vorstand bei Greenpeace Energy. "Suderburg soll ein wichtiger Baustein für die Energiewende werden."

Greenpeace Energy wird die Anlage bauen und betreiben. Der Kooperationspartner Gasunie übernimmt den Anschluss an das Gasnetz und wird das Windgas in das überregionale Erdgastransportnetz einspeisen. "Gasunie und Greenpeace Energy wollen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten" sagt Jens Schumann, Geschäftsführer von Gasunie Deutschland. "Die Verbindung von innovativen Produkten für den Energiemarkt, zuverlässigen Technologien und einer leistungsfähigen Infrastruktur eröffnet Lösungen für die Zukunft. Die Erdgasinfrastruktur hat das Potential, die Energiewende optimal umzusetzen."

GreenpeaceEnergy: Windgas in Suderburg
Bild: Greenpeace Energy eG

Windgas gilt als ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Energieversorgung ausschließlich aus erneuerbaren Energien. "Windgas macht Gas nicht nur zu einer erneuerbaren Ressource, sondern erschließt das Gasnetz als riesigen Speicher für erneuerbare Energien", so Dr. Steffen Welzmiller. Um Deutschland in Zukunft vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen, bedarf es großer Speichermöglichkeiten. Da die Produktion von Strom aus Wind- und Solaranlagen schwankt, muss Energie aus Überschuss-Zeiten gespeichert werden, um damit wind- und sonnenschwache Zeiten zu überbrücken. Durch die Umwandlung in Windgas lässt sich Wind- und Solarstrom im Gasnetz speichern und bei Bedarf nutzen, entweder als Gas im Wärmemarkt oder zurückverwandelt in Strom.

Windgas entsteht durch die Umwandlung von Ökostrom – insbesondere aus Windkraftanlagen – in Wasserstoff. Dieser wird dann in das bestehende Gasnetz eingespeist, wo er sich mit dem vorhandenen Erdgas vermischt. Hierzu wird in einem Elektrolyse-Verfahren Ökostrom genutzt, um Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Schon heute kann das Gasnetz problemlos mehrere Prozentanteile Wasserstoff aufnehmen.

Greenpeace Energy und Gasunie haben sich im Rahmen eines ausführlichen Auswahlprozesses für Suderburg als Standort der Windgas-Anlage entschieden. Wesentliche Argumente waren die Nähe zu einer ausreichend großen Gasleitung, die Kooperationsbereitschaft der lokalen Behörden sowie der nahe gelegene, von der Greenpeace Energy-Tochter Planet energy betriebene Windpark Suderburg, aus dem der Ökostrom für die Windgas-Produktion stammen wird. Greenpeace Energy und Gasunie planen, die Anlage Ende 2013 in Betrieb zu nehmen.

Greenpeace Energy bietet mit proWindgas den ersten Gastarif zur Förderung der innovativen Windgastechnologie an. Auf jede Kilowattstunde Gas zahlen die Kunden einen Förderaufschlag von 0,4 Cent, den Greenpeace Energy in den Aufbau der Windgas-Technologie steckt. Alle Gaskunden erhalten zunächst reines Erdgas. Sobald die ersten Erzeugungsanlagen am Netz sind, wird nach und nach Windgas beigemischt.

Ein ausführliches Hintergrundpapier von Greenpeace Energy informiert über die energiewirtschaftliche Bedeutung des Windgas-Konzepts (Stand September 2012) und steht zum Download bereit.

GreenpeaceEnergy: Funktion Windgas
Bild: Greenpeace Energy eG






(Quelle: Greenpeace Energy eG)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien

Schlagworte:

Greenpeace Energy eG (5) | Niedersachsen (2) | Windgas | Gasunie | Energieversorgung (72) | Power2Gas (4)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954626







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

25.8.16 | Artikel: 970080
Fell: Bundessicherheitskonzept bringt keine neuen Lösungen

Die Bundesregierung nutzt in ihrem neuen Bundessicherheitskonzept «Konzeption zur Zivilen Verteidigung (KZV)» nicht die Chance neuer Technologien, um gravierende Probleme bei großen gesellschaftlichen Ereignissen zu vermeiden.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

18.7.16 | Artikel: 970064
Umsatzeinbruch in der Solarbranche: Rückgang von 2011 bis 2014 um 74%

Im Jahr 2014 erzielten Betriebe in Deutschland mit Waren und Leistungen der Solarbranche 3,7 Milliarden Euro Umsatz. …

15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.

28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.