Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

FDP will erneuerbare Energien deckeln. Nach dem »Prinzip Mövenpick« soll Industrie weiter bevorteilt werden.

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










FDP will erneuerbare Energien deckeln. Nach dem »Prinzip Mövenpick« soll Industrie weiter bevorteilt werden.

24.09.12  13:10 | Artikel: 954631 | News-Artikel (e)

FDP will erneuerbare Energien deckeln. Nach dem »Prinzip Mövenpick« soll Industrie weiter bevorteilt werden. Der BUND hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler aufgefordert, Bestrebungen in der FDP, die Wind- und Solarstromerzeugung zu deckeln, klar zurückzuweisen. »Wer die Träger der Energiewende demotiviert, der betreibt das Geschäft der Kohle- und Atomindustrie. Wer die erneuerbaren Energien abwürgt, vergeht sich am Klimaschutz und am wirtschaftlichen Erfolg dieser Branche. Wem jedoch eine umweltfreundliche Energieversorgung am Herzen liegt, der wehrt sich dagegen. Auch wir machen ab jetzt für eine Beschleunigung der Energiewende mobil«, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Die Strompreisentwicklung der letzten Jahre belege, dass es nicht Solar- und Windstrom seien, die die Preise hochtrieben. Mehr als zwei Drittel der Preissteigerung hätten nichts mit den erneuerbaren Energien zu tun, sagte Weiger. Hauptgrund für die zunehmenden Kostenbelastungen der Privathaushalte sei die sogenannte "besondere Ausgleichsregelung", nach der immer mehr industrielle Stromkunden keine Umlage auf erneuerbare Energien zahlten. Dadurch steige die Umlage für alle übrigen Endverbraucher, die nicht privilegierte Industrie, den Handel und das Gewerbe.

Sämtliche Befreiungen und Sonderregelungen für die Industrie bei der EEG-Umlage müssten überprüft, dann entweder gestrichen oder auf wenige Sonderfälle beschränkt werden. Dies aber wolle die FDP verhindern. "Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sich alle an ihren Kosten beteiligen und nicht die einen für die anderen zahlen", sagte der BUND-Vorsitzende.

"Es ist das Prinzip Mövenpick, nach dem von der Bundesregierung bevorzugte Unternehmen die Vorteile der erneuerbaren Energien genießen, sich aber an deren Finanzierung nicht beteiligen", so Weiger. "Die Energiewende kann nur gelingen, wenn es mehr Altmaier und weniger Rösler gibt. Der Bundesumweltminister muss endlich klare Kante zeigen, seinen Job machen und die erneuerbaren Energien gegen alle Widerstände voranbringen. Energiewende-Nörgler haben wir genug, wir brauchen mehr Energiewende-Enthusiasten. Ab sofort mobilisieren wir deshalb mit einer Unterschriften-Kampagne für die Beschleunigung der Energiewende", sagte der BUND-Vorsitzende.

zur Energiewende: jetzt Aufruf unterzeichnen!




(Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

erneuerbare Energien (167) | Prinzip Mövenpick | Altmaier (97) | BUND (387) | EEG-Umlage (123) | Hubert Weiger (8) | Strompreisentwicklung (4) | Aufruf




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954631







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
23.6.16 | Artikel: 970054
Energiewende wird digitalisiert

Stromnetze, Erzeugung und Verbrauch sollen miteinander verknüpft werden. Die Voraussetzungen dafür sollen mit dem am Mittwoch vom Ausschuss für Wirtschaft und Energie beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (18/7555) geschaffen werden, der von der Bundesregierung eingebracht worden war. …

25.8.16 | Artikel: 970080
Fell: Bundessicherheitskonzept bringt keine neuen Lösungen

Die Bundesregierung nutzt in ihrem neuen Bundessicherheitskonzept «Konzeption zur Zivilen Verteidigung (KZV)» nicht die Chance neuer Technologien, um gravierende Probleme bei großen gesellschaftlichen Ereignissen zu vermeiden.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
22.6.16 | Artikel: 970053
Solarspeicher-Preise um ein Drittel gefallen

Die Nachfrage nach Heimspeichern für die Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Gebäuden mit Solarstrom wird sich mindestens bis 2020 im Zweijahresturnus verdoppeln.

29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
11.8.16 | Artikel: 970078
Kommentar zu den Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe

Endlich hat ein Verein mal genügend Arsch in der Hose und geht so einige Missstände in unserem Land an. Die Rede ist von der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

8.6.16 | Artikel: 970046
Heizungsbauer und Installateure: Nur Dilettanten oder Abzocker unterwegs

Mit dem Kauf der neuen Immobilie blieb es nicht aus, dass man des öfteren auf Handwerker angewiesen war. Doch schnell merkt sogar der Endkunde, dass es mit dem Wissenstand dieser Zunft wohl nicht zum Besten steht.