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Energiewende: Handel fordert faire Lastenverteilung

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Energiewende: Handel fordert faire Lastenverteilung

02.11.12  09:25 | Artikel: 954738 | News-Artikel (e)

Energiewende: Handel fordert faire LastenverteilungDer Handelsverband Deutschland (HDE) hat sich heute in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine faire Lastenverteilung bei der Energiewende eingesetzt. Der Verband plädiert unter anderem dafür, die Ausnahmetatbestände bei der EEG-Umlage auf den Stand von 2008 zurückzuführen und auf die geplante Offshore-Umlage zu verzichten.

"Die derzeitigen Regelungen belasten den Handel und die Verbraucher unverhältnismäßig mit den Kosten der Energiewende. Ein Grund dafür sind die immer weiter ausufernden Ausnahmetatbestände für energieintensive Industrieunternehmen bei der EEG-Umlage", so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Diese müssten wieder auf den Stand von 2008 zurückgeführt werden. Ansonsten drohe eine weitere Kostenexplosion. "Allein die geplante Anhebung der EEG-Umlage führt im Handel zu einer jährlichen Zusatzbelastung von 780 Millionen Euro. Insgesamt zahlt der Handel im kommenden Jahr damit 2,5 Milliarden Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien", so Sanktjohanser.

Dazu käme noch die im August vom Bundeskabinett beschlossene Offshore-Umlage, die den Handel mit 100 Millionen Euro treffen würde. Sanktjohanser: "Hier sollen die Stromverbraucher für Versäumnisse beim Netzausbau zur Kasse gebeten werden. Das kann nicht Sinn der Sache sein."




(Quelle: Handelsverband Deutschland (HDE))


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Themenbereiche:

Unternehmen | Energiepolitik | erneuerbare Energien

Schlagworte:

Handelsverband Deutschland (HDE) | Bundeskanzlerin Angela Merkel (2) | Lastenverteilung (3) | Energiewende (372) | Kostenexplosion | EEG-Umlage (123) | Offshore-Umlage (3)




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