Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

BNetzA trifft erste Zertifizierungs-Entscheidungen - TenneT nicht dabei

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










BNetzA trifft erste Zertifizierungs-Entscheidungen - TenneT nicht dabei

12.11.12  06:00 | Artikel: 954771 | News-Artikel (e)

BNetzA trifft erste Zertifizierungs-Entscheidungen - TenneT nicht dabeiDie Bundesnetzagentur hat heute die Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz Transmission GmbH und Amprion GmbH sowie die Fernleitungsnetzbetreiber bayernets GmbH, GRTgaz Deutschland GmbH, terranets bw GmbH, Nowega GmbH, jordgasTransport GmbH und Fluxys TENP GmbH zertifiziert.

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH konnte nicht zertifiziert werden, da er nicht die dafür zwingend notwendigen Nachweise über die erforderlichen finanziellen Mittel zur Erfüllung seiner gesetzlichen Netzbetriebs- und -ausbaupflichten erbracht hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass TenneT TSO GmbH ihr Übertragungsnetz zukünftig nicht mehr selbst betreiben darf. "Die Zertifizierung ist keine Betriebsgenehmigung. Wenn ein Unternehmen sein Transportnetz ohne Erteilung der Zertifizierung betreibt, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die in einem separaten Verfahren festzustellen ist", erläuterte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, die Konsequenz dieser Entscheidung.

Die Anträge von zehn weiteren Transportnetzbetreibern werden voraussichtlich im nächsten Jahr entschieden.

Um zertifiziert zu werden, müssen Transportnetzbetreiber nachweisen, dass sie den Netzbetrieb rechtlich, organisatorisch und personell unabhängig von Energievertrieb und -erzeugung führen. Damit werden die strukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Netze eine neutrale Plattform für den Wettbewerb im Energiemarkt bilden. Zudem muss die finanzielle Ausstattung des Transportnetzbetreibers sichergestellt sein.

"Die Prüfungen haben deutlich gemacht, dass die meisten Netzbetreiber erhebliche Anstrengungen unternommen haben, um den detaillierten Vorgaben des nationalen und europäischen Rechts gerecht zu werden. Teilweise sind aber noch Nacharbeiten erforderlich, für die wir den Unternehmen Umsetzungsfristen gewährt haben", so Homann.

Um die noch ausstehenden Anpassungsschritte rechtlich abzusichern, wurden die Zertifizierungen mit Auflagen verbunden. So dürfen z. B. in Zukunft keine räumlichen, personellen oder informationstechnischen Verflechtungen zwischen Transportnetzbetreiber und dem mit ihm verbundenen Bereich des Energievertriebs oder der Energieerzeugung bestehen. Eingeschränkt zulässig sind allenfalls noch wechselseitige Dienstleistungen.

Die Zertifizierungsentscheidungen werden in Kürze auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.




(Quelle: BNetzA)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Energiepolitik | erneuerbare Energien | Netze

Schlagworte:

Bundesnetzagentur (67) | Übertragungsnetzbetreiber (58) | Fernleitungsnetzbetreiber | TenneT TSO GmbH | Zertifizierungsentscheidungen | Wettbewerb (54) | Energiemarkt (31)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954771







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

28.9.16 | Artikel: 970085
Vollständige Erdverkabelung in Baden-Württemberg

«Energiepolitisch vernünftig und nachvollziehbar», nannte Umweltminister Franz Untersteller die heute bekannt gewordenen Netzausbaupläne des baden-württembergischen Netzbetreibers TransnetBW.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
26.9.16 | Artikel: 970083
Tennet: «Strompreis Erhöhung von 80%»

Die Kollegen des Mediums «Die Zeit» haben eine beachtliche Meldung in Umlauf gebracht: «Stromanbieter Tennet erhöht Preise um 80 Prozent». Da bekommt man gleich Mut zum Lesen .

28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.