Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Fell: BP zahlt Rekordstrafe, kommt aber nicht für alle Schäden auf

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Fell: BP zahlt Rekordstrafe, kommt aber nicht für alle Schäden auf

16.11.12  21:30 | Artikel: 954800 | News-Artikel (Red)

Fell: BP zahlt Rekordstrafe, kommt aber nicht für alle Schäden aufGestern hat sich BP mit den US-Behörden auf die Rekordstrafe von 4,5 Milliarden Dollar für die durch den Untergang der Förderplattform Deepwater Horizon verursachte Ölpest im Golf von Mexiko geeinigt. Darüber hinaus drohen BP zivilrechtliche Klagen, wodurch der Konzern möglicherweise weitere 21 Milliarden Dollar zahlen muss.

Bisher hat BP 14 Milliarden Dollar für das Stopfen des Lecks und die Aufräumarbeiten bezahlt, weitere 16,8 Milliarden Dollar gingen an private Kläger. Inklusive der 4,5 Milliarden Dollar die BP jetzt für die Strafe zahlen muss, hat BP nun mehr als 35 Milliarden Dollar aufbringen müssen. Der Konzern hatte aber nur 38 Milliarden Dollar für die Schadensregulierung eingeplant, weshalb BP weiter Milliarden zurückstellen muss.

Damit ist aber immer noch nicht einmal die Hälfte des gesamten Schadens von BP beglichen worden. Schätzungen des Bundesstaates Louisiana gehen von einem Gesamtschaden von 100 Milliarden US-Dollar aus, die das Desaster im Golf von Mexiko gekostet hat. Dies ist ein unverantwortliches Verhalten von BP und zeigt zudem, dass die Ölwirtschaft die von ihr verursachten Schäden der Gesellschaft aufbürdet, um weiter hohe Gewinne zu machen.

Deepwater Horizon in Brand, 2010
Deepwater Horizon in Brand, 2010 [Quelle: Wikipedia]


Deepwater Horizon
Die Deepwater Horizon war eine Explorations-Ölbohrplattform im Golf von Mexiko. Die Plattform wurde 2001 in Dienst gestellt; die Firma Transocean betrieb sie im Auftrag des Leasingnehmers BP, um damit Ölbohrungen in rund 1500 Meter tiefen Gewässern durchzuführen.

Am 20. April 2010 kam es infolge verschiedener schwerer Versäumnisse zu einem Blowout, bei dem die Plattform in Brand geriet und infolgedessen zwei Tage später unterging. Elf Arbeiter kamen ums Leben. Das ausströmende Öl führte zur Ölpest im Golf von Mexiko, der schwersten Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte.[1] Ähnlich große Rohölmengen traten im Jahr 1979/80 beim Blowout der Ixtoc I-Bohrung aus. Seit dem 16. Juli 2010 ist der Ölausfluss mit einem temporären Verschluss gestoppt. Am 19. September 2010 erklärte Thad
Allen, Sonderbeauftragter der US-Regierung, die Quelle offiziell für "tot".

[Quelle: Wikipedia]




Autor: Hans-Josef Fell, MdB

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell ist energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages seit 1998. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Unternehmen | Energiepolitik

Schlagworte:

BP (4) | British Petrol | Rekordstrafe | Deepwater Horizon | Gesamtschaden | 100 Milliarden US-Dollar | Aufräumarbeiten




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954800







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.