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Schwarze Satire: »Der Führer« unterstützt die erneuerbaren Energien

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Schwarze Satire: »Der Führer« unterstützt die erneuerbaren Energien

12.12.12  06:00 | Artikel: 954869 | News-Artikel (Red)

Schwarze Satire: »Der Führer« unterstützt die erneuerbaren EnergienNormalerweise ist es nicht ganz unser Bereich, Rezensionen über Bücher zu veröffentlichen. Wenn sich jedoch eine Gelegenheit wie diese bietet, dann lässt sich das im Einzelfall nicht vermeiden. Timur Vermes veröffentlicht unter dem Titel »Er ist wieder da« eine schwarze Satire über Auferstehung Adolf Hitlers. Das dieser sich im Verlauf der Handlung für die regenerativen Energien ausspricht, ist schon erstaunlich.

Der Klappentext verrät in groben Zügen, um was es denn eigentlich geht:

»Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.«


Kaum ein deutscher Politiker, den der Führer nicht scharf kritisiert. Von Guttenberg, Altkanzler Schmidt (rollender Schwelbrand), Phillip Rösler (liberaler Asiatenminister, Politikwürstchen), Kanzlerin Angela Merkel (klobige Frau mit der Ausstrahlung einer Trauerweide) und viele andere: alle werden genauestens analysiert und auseinandergenommen und das zum Großteil mit schonungslosem Zynismus. Das frappierende dabei ist, das Vermes durchaus gründlich mit der Analyse ist und in vielen Fällen den Nagel auf den Kopf trifft. Auf einer parallelen semantischen Ebene lässt sich das Buch auch durchaus als gesellschaftskritische Parabel einordnen.

Die erneuerbaren Energien werden von Führer rückhaltlos unterstützt, um die Autarkie Deutschlands herzustellen. Die Grünen empfindet er dabei als einzige Partei, mit der man zusammenarbeiten kann. Immerhin lädt Hitler im Rahmen einer eigenen Fernsehshow auch Renate Künast zum Interview ein, unterstellt ihr aber gleichzeitig, nicht langfristig genug zu denken. Sigmar Gabriel und andere bieten ihm die Parteimigliedschaft an.

Empfehlung der Redaktion: lesenswert, wenn auch gewöhnungsbedürftig.





Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Literatur | Rezension

Schlagworte:

regenerative Energien (4) | Adolf Hitlers | Buch (14) | Rezension | Timur Vermes | ISBM: 3847905171 | Renate Künast




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