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Zeitungs-Krise: 38 Prozent der Deutschen wollen »Kostenlos-Kultur« aufgeben

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Zeitungs-Krise: 38 Prozent der Deutschen wollen »Kostenlos-Kultur« aufgeben

19.12.12  10:05 | Artikel: 954903 | News-Artikel (e)

Zeitungs-Krise: 38 Prozent der Deutschen wollen »Kostenlos-Kultur« aufgeben Gut jeder dritte Bundesbürger ist der Meinung, dass redaktionelle Online-Inhalte künftig wie bei einer klassischen Print-Ausgabe bezahlt werden sollten. Allerdings fordert die Mehrheit der Deutschen (57 Prozent) bei bezahltem Online-Content einen erkennbaren Mehrwert im Vergleich zu anderen journalistischen Publikationen. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern von Lischke Consulting.

Befragt nach neuen Bezahl-Modellen für Online-Inhalte, wünschen sich 48 Prozent der Leser den Erwerb einzelner Tagesausgaben wie beim Zeitungskauf am Kiosk, beispielsweise als Download per Tablet oder als Smartphone-App. Ebenfalls rund jeder Zweite ist dafür, ausgewählte Online-Artikel oder sonstige redaktionelle Inhalte einzeln zu bezahlen. Nach dem Vorbild des klassischen Print-Abonnements (Monatsbezug) wollen dagegen nur 28 Prozent der Befragten redaktionelle Online-Inhalte beziehen.

"Die Ergebnisse der Umfrage zeigen überraschend deutlich, dass viele Leser in Deutschland bereits heute für neue Bezahl-Modelle im Online-Journalismus zugänglich sind", sagt Christoph Hüning, Medienexperte bei Lischke Consulting. "Dreh- und Angelpunkt in diesem Strukturwandel ist allerdings ein Geschäftsmodell, das mit überzeugenden Argumenten an die Stelle der von den Lesern gewohnten "Kostenlos-Kultur" von Online-Angeboten tritt. Die Redaktionen sollten sich mit dieser Zielrichtung darauf konzentrieren, unverwechselbare Inhalte zu schaffen, die sich auch bei Auswahl und Aufbereitung der Themen eng an den neuen Lesegewohnheiten der Zielgruppen orientieren. Nur so ist es möglich, dass Medienhäuser online neue Umsatzpotenziale heben können.", so Hüning.

Eine Mehrheit der Bundesbürger steht dabei offenbar auch kreativeren Vergütungsmodellen positiv gegenüber. So können sich 69 Prozent der Befragten vorstellen, journalistische Inhalte im Internet durch freiwillige Spenden zu finanzieren (Crowd Funding) und auf diese Weise gute Artikel und sonstigen journalistischen Content zu belohnen. 60 Prozent könnten sich zudem vorstellen, aus dem TV bekannte Webespots freien Inhalten im Internet voranzustellen und auf diesem Weg Inhalte zu finanzieren (sog. Pre-Roll Spots).




(Quelle: Lischke Consulting GmbH)


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Zeitung | Internet | Studie

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