Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Untersteller: EEG darf nicht kaputt reformiert werden

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Untersteller: EEG darf nicht kaputt reformiert werden

09.01.13  14:30 | Artikel: 955019 | News-Artikel (e)

Untersteller: EEG darf nicht kaputt reformiert werden
Franz Untersteller MdL,
Umweltminister
Baden-Württemberg
Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat sich erneut für eine besonnene Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes ausgesprochen. Die Forderung von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, das EEG noch vor der Bundestagswahl zu überarbeiten, wies Untersteller zurück: "Das EEG taugt nicht zum Spielball für den Wahlkampf, zu dem Philipp Rösler es machen will. Wir brauchen eine sorgfältige Weiterentwicklung des Gesetzes, keinen Aktionismus!"

Es sei unseriös und grundfalsch der Förderung der erneuerbaren Energien die Alleinschuld an den steigenden Strompreisen zu geben und deshalb die Steuerungsfunktion des EEG insgesamt in Frage zu stellen, sagte Untersteller: "Der Rekordbetrag von 17 Milliarden Euro, den die Bürgerinnen und Bürger vergangenes Jahr über das EEG für die Produktion von Ökostrom ausgegeben haben, zeigt wie erfolgreich wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien sind. Der Großteil der aktuellen Umlageerhöhung hat mit dem Ausbau selbst aber nichts zu tun."

Untersteller verwies in diesem Zusammenhang auf eine Studie des Öko-Instituts, der zufolge der Ausbau der erneuerbaren Energien für 46 Prozent der aktuellen EEG-Umlageerhöhung verantwortlich sei. 54 Prozent der Erhöhung hätten jedoch andere Ursachen, unter anderem die Ausweitung der Zahl der Umlagebefreiungen für Industriebetriebe.

Zur Wahrheit gehöre außerdem dazu, dass das EEG schon heute beispielsweise bei der Solarförderung eine eingebaute Bremse habe, die mit zunehmendem Ausbau von Photovoltaik-Anlagen für eine Absenkung der Vergütung über das EEG sorge.

"Das ist das Ergebnis der EEG-Novelle 2012, an der auch der Bundeswirtschaftsminister beteiligt war", so Untersteller. "Von einer Kostenspirale beim Ökostrom zu warnen und endlich eine Bremse zu fordern, ist versuchte Profilierung, geht aber an den Fakten schlicht vorbei."




(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg )


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Öffentlichkeit

Schlagworte:

EEG (477) | Umweltminister Franz Untersteller (2) | Erneuerbare Energien Gesetz | Reform (13) | Strompreise (62) | Ökostrom (58) | Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (2)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955019







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
25.8.16 | Artikel: 970080
Fell: Bundessicherheitskonzept bringt keine neuen Lösungen

Die Bundesregierung nutzt in ihrem neuen Bundessicherheitskonzept «Konzeption zur Zivilen Verteidigung (KZV)» nicht die Chance neuer Technologien, um gravierende Probleme bei großen gesellschaftlichen Ereignissen zu vermeiden.

9.8.16 | Artikel: 970074
Westfalen-Blatt zur Ökostrom-Umlage

Die Prognose eines weiteren kräftigen Anstiegs der Ökostrom-Umlage lässt nicht nur bei den gebeutelten Endkunden die Alarmglocken schrillen.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.