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Stromimporte nehmen trotz Atomausstieg nicht zu

01.02.13  14:00 | Artikel: 955110 | News-Artikel (Red)

Die Gegner des Atomausstiegs behaupten bis heute, dass wir durch das Abschalten von acht Meilern in den letzten zwei Jahren vermehrt Atomstrom aus Frankreich und Tschechien importieren müssten. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Eine Studie im Auftrag von Greenpeace hat nun belegt, dass in 2011 der Anteil von importierten Strom aus Frankreich zwar etwas anstieg, doch wurde dieser vor allem in Nachbarländer wie die Schweiz durchgeleitet. Im letzten Jahr wurde sogar weniger Strom aus Frankreich nach Deutschland importiert als noch vor der Abschaltung. Auch aus Tschechien kommen nicht mehr Importe als vor der Abschaltung.

Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass Stromimporte nicht per se schlecht seien oder ein Zeichen für Engpässe. Der Strommarkt an der Börse sorge sogar für eine Flexibilisierung, die für die Energiewende ein großer Vorteil darstellt, so die Experten. 2012 konnte Deutschland auf Grund der Erneuerbaren Energien bereits 23 Milliarden Kilowattstunden exportieren – dank der Photovoltaik auch vermehrt im Sommer.

Studie von Greenpeace




Autor: Hans-Josef Fell, MdB

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell ist energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages seit 1998. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Netze | Studie

Schlagworte:

Stromimporte (2) | Greenpeace (29) | Studie (123) | Atomausstieg (20) | Energiewende (372)




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