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Ein Manifest zur Energiewende entsteht - ein Aufruf zum Mitmachen

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Ein Manifest zur Energiewende entsteht - ein Aufruf zum Mitmachen

15.02.13  14:30 | Artikel: 955165 | News-Artikel (Red)

Ein Manifest zur Energiewende entsteht - ein Aufruf zum MitmachenAnfang Februar 2013 hat die Sammlung von Standpunkten begonnen, aus der im April ein Manifest zur Energiewende entstehen soll. Wie es sich für ein anständiges Manifest gehört sind die einzelnen Beiträge als Thesen sortiert. Forderungen, Wünschen, Meinungen oder Interessen des Beitragsautors an das Geschallschaftsprojekt Energiewende. Wie man Beiträge einreichen kann steht auf der Seite des Projektes unter manifest.stromhaltig.de.

Täglich wird über die Energiewende in Deutschland berichtet. In der Nachrichtensuche von Google finden sich allein 700 Meldungen für die letzten 30 Tage. Eine Menge von Informationen, die nur sehr schwer zu überschauen ist. Im Vergleich dazu sehen die 150 Meldungen bei der Suche nach "Familienpolitik" im gleichen Zeitraum wie ein Randthema aus. Macht man sich die Mühe, die 700 Überschriften zumindest im Ansatz quer zu lesen, werden die Unterschiede schnell erkennbar. Nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen, Interessenvertretungen und vor allem Bürger versuchen ihre Position innerhalb des Vorhabens zu finden.

Ähnlich wie sauberes Trinkwasser ist das Leben in der heutigen Gesellschaft ohne Energie in Form von Wärme oder Strom nicht mehr auszudenken. Kein Wunder, dass so viele Lebensbereiche nach Orientierung suchen, sobald ein Richtungswechsel eingeleitet wurde. Bei den Thesen des Manifestes soll es darum gehen die Richtungswünsche der einzelnen Autoren aufzuzeigen. Die Ausformulierung hilft die Blickrichtung des Autors besser zu verstehen. Für den Leser soll sich so ein Bild von Anforderungen ergeben, die zusammengefasst das Projekt Energiewende aus heutiger Sicht ergeben. Eine Priorisierung der Thesen zueinander soll bewusst nicht erfolgen.

Ein Beispiel:
"Die Kosten der Energiewende müssen gerecht verteilt werden" - könnte eine These lauten. Diese steht im Widerspruch zu einer Forderung den Eigenverbrauch weiterhin zu fördern, da die Kostenverteilung bislang auf Basis des Stromverbrauchs aus dem öffentlichen Stromnetz erfolgt (EEG-Umlage). Das dieser Konflikt besteht, ist auch aus der Diskussion zum jüngsten Vorstoß von Peter Altmaier, der FDP und den Grünen erkennbar.

In der täglichen Berichterstattung geht leider der Blick auf die verschiedenen Ziele verloren. Das Manifest zur Energiewende soll dem Leser die Vielfältigkeit der Anforderungen näher bringen. Um diese Pluralität zu erreichen, ist es wichtig das sehr viele verschiedene Blickrichtungen eingenommen werden. Eine Leistung, die durch einen einzelnen Autor, oder einer kleinen Gruppe von Autoren, nicht möglich ist. Die Einladung Thesen zu schreiben geht daher an alle. Wer gerade keine Zeit hat zu schreiben, darf gerne die Erinnerungs Funktion nutzen, um eine Mail Ende Februar 2013 mit dem Hinweis auf das Manifest zu erhalten.


Das Manifest selbst soll zum einen auf der genannten Webseite in Form eines Wikis, zum anderen aber auch als Buch/Ebook unter Creative Commons Lizenz erscheinen. Bislang wurde unter anderem der Mieterverband, einige Direktstromvermarkter und Blogger eingeladen mitzuwirken. Als persönliches Ziel habe ich mir 40 Thesen gesetzt, obwohl es noch ein weiter Weg ist, dass ich diese nicht alle selbst schreiben muss.




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Enregiepolitik | Medien

Schlagworte:

Manifest | Energiewende (372) | Thesen (2) | Informationen (18) | Richtungswechsel (3) | EEG-Umlage (123)




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