Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EU ProSun: Fairer Wettbewerb gefährdet keine Arbeitsplätze!

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










EU ProSun: Fairer Wettbewerb gefährdet keine Arbeitsplätze!

20.02.13  08:30 | Artikel: 955176 | News-Artikel (e)

EU ProSun: Fairer Wettbewerb gefährdet keine Arbeitsplätze! Europäische Solarindustrie sieht positive Arbeitsplatzeffekte und kritisiert Zahlenspiele Chinas

Die europäische Solarindustrie erwartet positive Arbeitsmarkteffekte für die gesamte Solarbranche, wenn die Europäische Union Maßnahmen gegen chinesisches Dumping erlässt. «Fairer Wettbewerb hilft allen», so Milan Nitzschke, Präsident der europäischen Solarherstellerinitiative EU ProSun. «Wir brauchen Antidumpingmaßnahmen der EU so schnell wie möglich.»

Eine von der von chinesischen Firmen finanzierten Organisation AFASE und dem Institut Prognos heute veröffentlichte Studie zu vermeintlich negativen Arbeitsmarkteffekten von Antidumpingmaßnahmen weist Nitzschke in diesem Zusammenhang zurück: "Es ist schon zynisch, das Arbeitsplatzargument zu verdrehen an einem Tag, an dem schon wieder zwei europäische Solarhersteller Insolvenz anmelden mussten. Chinas Dumping schadet der ganzen Solarbranche und hat die europäische Industrie inzwischen schon Tausende Jobs und über 30 Firmenpleiten und Fabrikschließungen gekostet."

Zur Prognos-Studie sagte Nitzschke: "Die Entwicklung in den USA hat die von AFASE und Prognos aufgestellten Behauptungen bereits heute widerlegt. Keiner der prognostizierten Effekte ist dort eingetreten. In den USA gelten seit Mitte letzten Jahres Zölle zwischen 30 und 250 Prozent auf chinesische Solarprodukte. Diese haben die Importe von gedumpten Solarprodukten aus China drastisch reduziert. Dennoch ist aber die Zahl neu installierter Solarstromanlagen gestiegen. Die Preise für Endkunden in den USA sind konstant geblieben oder sogar gesunken. Für die Solarbranche ist das eine Win-Win-Situation: das Dumping wurde beendet, die Industrie kann überleben, Verbraucher müssen nicht mehr zahlen und der US-Markt wächst!"

Fachlich sei die Prognos-Studie höchst kritisch zu betrachten. Nitzschke: "Den Gutachtern zufolge hängen die Solarjobs in Europa mehrheitlich am chinesischen Dumping. Das ist so, als ob die Tour de France nur an Lance Armstrong und seinen Dopingmitteln hängt. Kein Wort von Prognos zu der Tatsache, dass Dumping nach Welthandelsrecht verboten ist und dem Wettbewerb massiv schadet."

Um die vermeintlichen Arbeitsplatzeffekte zu begründen, hätten die Gutachter auch rechnerische Tricks angewandt. So würde auch ohne Dumpingzölle von steigenden Preisen für chinesische Produkte ausgegangen, die dann angeblich zu einem Nachfrageeinbruch führten. Außerdem würden die Gutachter auch Arbeitsplätze in der Zuliefererindustrie einbeziehen, die nach China exportieren. Das ignoriere, dass China die Übernahme der gesamten solaren Wertschöpfungskette im Fünf-Jahres-Plan festgeschrieben hat. Nitzschke: "Solarglashersteller haben bereits eine eigene Antidumpingklage gegen China gestartet. Auch chinesische Wechselrichter werden schon zum halben Preis angeboten. Maschinen werden kopiert und die Staatsregierung Chinas baut die Siliziumindustrie aus, um in wenigen Jahren komplett auf Importe von europäischem Silizium zu verzichten. Im Fazit gilt: Nur Wettbewerb nach fairen Regeln hilft, Arbeitsplätze in Europa zu halten und die Solarenergie in Europa auszubauen."




(Quelle: www.prosun.org)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Eneregiepolitik | Wettbewerb | international

Schlagworte:

Wettbewerb (62) | Arbeitsplätze (31) | Solarindustrie (6) | Arbeitsplatzeffekte (2) | Chinas | Dumping (5) | Prognos (27)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955176







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

25.7.16 | Artikel: 970065
Wenn der Toaster seinen Strom selbst bestellt ...

Auf den Tag genau vor zwei Monaten war blog.stromhaltig auf einer Veranstaltung zum Thema Strommarkt und dessen Digitalisierung. Einer der Diskussionspunkte, die ein Besucher aufbrachte, war «Was ist eigentlich, wenn der Toaster seinen Strom selbst bestellt?».

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

25.7.16 | Artikel: 970065
Wenn der Toaster seinen Strom selbst bestellt ...

Auf den Tag genau vor zwei Monaten war blog.stromhaltig auf einer Veranstaltung zum Thema Strommarkt und dessen Digitalisierung. Einer der Diskussionspunkte, die ein Besucher aufbrachte, war «Was ist eigentlich, wenn der Toaster seinen Strom selbst bestellt?».

28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55