Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Baden-Württemberg holt bei erneuerbaren Energien auf

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Baden-Württemberg holt bei erneuerbaren Energien auf

22.02.13  15:10 | Artikel: 955193 | News-Artikel (e)

Baden-Württemberg holt bei erneuerbaren Energien auf«Wir haben im Bereich Windenergie gut nutzbare, aber bisher noch nicht genutzte Potentiale – diese gilt es zu erschließen», sagte Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und unter anderem zuständig für das Gebiet der Landes-, Regional- und Bauleitplanung, anlässlich des Kongresses «Wind & Energie» in Ulm.

Mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Landesplanungsgesetzes im Mai 2012 habe die Landesregierung bereits wichtige Grundlagen für einen Ausbau der Windenergie geschaffen. So sei es zukünftig nur noch möglich, Gebiete festzulegen, in denen Windkraftanlagen vorrangig zulässig sind. Ausschlussgebiete, in denen Windkraftanlagen nicht zulässig sind, gibt es in Regionalplänen zukünftig nicht mehr. Hintergrund für diese Änderung war, dass Baden-Württemberg im Ländervergleich das Schlusslicht beim Ausbau der Windkraft ist. "Baden-Württemberg hat es als Flächenland bisher nicht geschafft, seine Möglichkeiten zum Ausbau der Windkraft auszuschöpfen", fasste Splett zusammen. "Unser Ziel ist es jedoch, bis 2020 mindestens 10% des Stroms aus heimischer Windkraft zu decken." Dies bedeute einen jährlichen Zubau von 100 bis 150 Windkraftanlagen.

Deswegen sollen zukünftig auch die Träger der Bauleitplanung, also Gemeinde, Städte und nachbarschaftliche Planungsverbände, aktiv in die Windplanung einsteigen können. "Wir haben damit zwei starke Planungsträger für den Ausbau der Windkraft und der Blick auf die Praxis bestärkt uns." Alle Regionalverbände in Baden-Württemberg seien teils mit Teilfortschreibungen, teils mit Gesamtfortschreibungen, teils ganz neu in die Windplanung eingestiegen und auch auf kommunaler Ebene sehe es vielversprechend aus. Landesweit seien über 200 Planungsträger dabei, Flächennutzungspläne zur Windkraftsteuerung aufzustellen.

Zahlen und Fakten für Baden-Württemberg

  • Bis zum Jahresende 2012 waren in Baden-Württemberg 88 Vorranggebiete festgelegt. Alles andere war "Ausschlussgebiet" und damit für die Windkraft tabu. Der Ausbau erfolgte langsam, im Jahr 2011 wurden gerade 9 neue Windkraftanlagen genehmigt.

  • Ende 2011 waren landesweit 378 Windkraftanlagen mit 486 Mega Watt Gesamtleistung am Netz.

  • In Summe tragen die bis dato bestehenden Windkraftanlagen weniger als ein Prozent zur Elektrizitätsversorgung bei.

  • Bundesweit werden inzwischen mehr als sechs Prozent des Strombedarfs aus Windkraft gewonnen.

  • Ziel der neuen Landesregierung ist bis zum Jahr 2020 mindestens zehn Prozent der Stromerzeugung aus heimischer Windkraft zu decken.




(Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur BW)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepoplitik

Schlagworte:

erneuerbare Energien (167) | Landesplanungsgesetzes | Windenergie (93) | Baden-Württemberg (56) | Zubau (29)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955193







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

28.9.16 | Artikel: 970084
Südwest Presse: Kommentar zu Energienetz Unter Strom

Im Norden bläst der Wind, so kräftig, dass viel mehr Ökostrom produziert werden kann, als vor Ort benötigt wird. Im Süden dagegen droht elektrische Energie zur Mangelware zu werden, weil hier die letzten Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet werden.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.